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Gericht bremst MPC Capital

Das Hamburger Landgericht hat dem Emissionshaus MPC Münchmeyer Petersen Capital AG untersagt, in bisheriger Form mit den Ausschüttungen für seinen Flottenfonds III zu werben.

beu HAMBURG. Das Hamburger Landgericht hat dem Emissionshaus MPC Münchmeyer Petersen Capital AG untersagt, in bisheriger Form mit den Ausschüttungen für seinen Flottenfonds III zu werben. Das Produkt ist mit einem Volumen von 721 Mill. Dollar für zwölf Schiffe der größte deutsche Schiffsfonds.

MPC hatte für den Fonds die von elf Prozent im ersten Jahr bis auf 14,5 Prozent im zwölften Jahr ansteigenden Ausschüttungen hervorgehoben. Nach Ansicht des LG Hamburg ist dies nicht zulässig, wenn nicht gleichzeitig darauf hingewiesen wird, dass eine Rückzahlung des eingesetzten Kapitals am Ende der Laufzeit nicht erfolgt.

Tatsächlich, so der Hamburger Schifffahrtsexperte Jürgen Dobert, erwecke die Werbung für den Fonds den Eindruck, dass eine Rendite von elf bis 14,5 Prozent erwirtschaftet werde, während es unter Berücksichtigung der Rückzahlung nur 5,5 Prozent seien.

Den Antrag auf die einstweilige Verfügung hatte der Verband Sozialer Wettbewerb in Berlin nach einer Beschwerde eines MPC-Wettbewerbers erhoben. Das Hamburger Unternehmen prüft nach Angaben eines Sprechers rechtliche Schritte, hat den voll platzierten Fonds aber von seiner Internetseite genommen.

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