Groß angelegte Untersuchung belegt, dass Börsenfavoriten rasch wechseln und prozyklisches Verhalten falsch ist
Wer auf Dax-Verlierer setzt, gewinnt

Mit Ausnahme des Zeitraums 1999 bis 2002 waren prozyklische Strategien schlechter als der Markt. Investoren, die auf Verlierer-Aktien setzen, sind erfolgreicher als jene, die prozyklisch den Gewinnern vertrauen.

DÜSSELDORF. Antizykliker haben die besseren Karten. Das gilt zumindest für Blue-Chips in Deutschland und in der übrigen Eurozone. Investoren, die auf Verlierer-Aktien setzen, sind erfolgreicher als jene, die prozyklisch den Gewinnern vertrauen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt.

Alljährlich stellt sich die Frage, ob im neuen Jahr die Börsenfavoriten wechseln. 2003 war das der Fall. Tief gefallene Werte wie Commerzbank und Alcatel konnten ihren Kurs verdoppeln. Hingegen stagnierten defensive Titel wie Henkel, Adidas und Schering, die zuvor gut gelaufen waren. In der schweren Baisse von März 2000 bis Frühjahr 2003 waren Anleger dagegen gut beraten, sich von Verlierer-Aktien fern zu halten. Technologie- und Internet-Werte standen durchweg auf der Verliererliste ganz oben. Wer also nach einem Jahr auf Flops wie Deutsche Telekom und Infineon setzte, war ganz schlecht beraten.

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