Gute Ertragsmargen
Hintergrund: Die riskanten Geschäfte der Hedge-Funds

Hedge-Funds gelten in der Regel als Investmentprodukte mit überschaubarem und kalkulierbarem Risiko. Einige Strategien dieser Liquiditätspools weisen jedoch sehr hohe Risiken auf und eignen sich für konservative Anleger daher nicht. Dies gilt vor allem für so genannte direktionale Strategien.

Hierbei wird nicht - wie bei Long/Short-Equity - auf beide Seiten der Märkte gesetzt, sondern auf nur eine Richtung der Kurse und Preise. Ein Beispiel hierfür ist die Strategie „short only“, die von 1987 bis 1990 und von 2000 bis 2002 große Erfolge feierte. Dies war jene Zeit, als sich bei Aktien über einen längeren Zeitraum ein eindeutiger Baissetrend herauskristallisiert hatte. Die Verwalter dieser Hedge--Funds setzen konsequent nur auf eine einzige Richtung bei Aktien: auf sinkende Kurse. Short-only-Manager verkaufen entweder als überbewertet angesehene Aktien und andere Wertpapiere leer oder aber sie verwenden Strategien, die auf Optionen basieren. Fallen die Kurse der betreffenden Aktien, so kauft der Leerverkäufer seine zuvor verkauften (geliehenen) Titel an der Börse zurück und gibt sie an den Verleiher zu jenem Preis zurück, zu dem er sie zuvor (leer) verkauft hatte. Die große Zeit der Short-only-Manager kommt also immer dann, wenn die Aktienmärkte überhitzt sind. Den auf diesem Gebiet tätigen Hedge-Funds kommt zugute, dass es bei Leerverkäufen noch immer große Ineffizienzen mit entsprechend guten Ertragsmargen gibt. Dies hängt damit zusammen, dass sich die Mehrheit der Marktteilnehmer nach wie vor vor allem mit der traditionellen Aktienanlage befasst.

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