Hebelprodukte eignen sich auch zur Spekulation auf steigende oder fallende Wechselkurse
Währungsderivate sichern das Depot ab

Die Rendite einer Kapitalanlage wird nicht nur von den Aktienkursen und Zinsen beeinflusst, sondern auch vom Auf und Ab an den Devisenbörsen. Gerade bei einem hohen Fremdwährungsanteil im Depot ist dieser Einfluss deutlich spürbar – je nach Marktlage im positiven oder negativen Sinn. So machte im letzten Jahr der rasante Anstieg des Euro gegenüber dem US-Dollar so manchem Anleger einen Strich durch die Rechnung. Wer beispielsweise bei seinen Aktieninvestments auf US-Werte gesetzt hatte, musste von Anfang Januar 2003 bis Ende Dezember die Aktiengewinne mit einem Devisenkursverlust von rund 15 % verrechnen.

HANDELSBLATT, 18.2.2004. Nicht nur beim Direktinvestment in Aktien oder Anleihen in fremder Währung sollten Devisenschwankungen ins Kalkül gezogen werden. Auch bei Investmentfonds kann ein großer Teil des Inhalts in ausländischen Währungen notiert sein – unabhängig davon, ob der Anteilswert in Euro oder in einer anderen Währung ausgewiesen wird.

Schon bei europaweit investierenden Fonds kann der Fremdwährungsanteil gewaltige Dimensionen annehmen, sofern das Fondsmanagement seine Anlagestrategie nicht ausdrücklich auf die Euro-Länder beschränkt. So liegt bei vielen europäisch ausgerichteten Aktienfonds der Euro-Anteil unter 50 %. Hauptgrund dafür sind die großen Börsenplätze in London und Zürich, wo viele bedeutende Großunternehmen gelistet sind – und deshalb auch bei der Fondsanlage berücksichtigt werden müssen.

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