Hedge-Fonds haben wesentlich zum Erfolg der Anlageklasse beigetragen
ETFs bieten eine günstige Alternative zum Portfolio-Handel

Indexfonds – in der Fachsprache als Exchange Traded Funds (ETFs) bezeichnet – gehören in der Finanzwelt unumstritten zu den Gewinnern der vergangenen Jahre. Mit ihrer Hilfe können Anleger ihr Portfolio mit einer einzigen Transaktion diversifizieren und zielgerichtet in Indizes investieren, die eine große Bandbreite von Marktsegmenten abbilden.

HB DÜSSELDORF.ETFs sind offene Investmentfonds, die an der Börse notiert sind und dort gehandelt werden. Sie sind mit einem Aktienkorb unterlegt, aus dem sie ihren Wert beziehen. Die Anzahl der ausgegebenen ETF-Anteile erhöht sich – anders als bei geschlossenen Fonds – mit der Marktnachfrage. Die Anlageklasse bildet meistens Indizes mit spezieller Ausrichtung nach, beispielsweise Länder-, Sektor-, Branchen- oder Stilindizes. Sie können wie Aktien gehandelt werden; dabei fallen die algemein üblichen Handelsprovisionen und Spreads sowie Verwaltungsgebühren an. Gleichzeitig bieten sie durch die Nachbildung eines gesamten Index die Möglichkeit, das Anlageportfolio zu streuen.Die Verwendungsmöglichkeiten für ETFs sind vielfältig: Beispielsweise, wenn Anlagerichtlinien keine Terminkontrakte zulassen oder Derivate kein Engagement in dem gewünschten Sektor oder Anlagestil ermöglichen. Ebenso können sie für das Risikomanagement, zur Portfolioüberleitung, für Arbitrage-Strategien, die Asset-Allokation, Core-Satellite-Strategien und das Hedging verwendet werden. Da sie leer verkauft werden können, sind ETFs auch für eine Vielzahl von Relative-Value-Strategien einsetzbar.

Dank ihrer flexiblen und einfachen Handhabung bieten ETFs Anlegern eine echte Alternative zum Portfolio-Handel oder zu Futures und anderen Derivaten, denn der administrative Aufwand entfällt, den komplexe Abwicklungsprozesse und die tägliche Margenverwaltung erzeugen.

Hedge-Fonds – als Anleger in ETFs – haben in vielerlei Hinsicht zu deren Erfolg beigetragen. Da Hedge-Fonds beim Verwirklichen ihrer Anlageziele nur relativ wenig Beschränkungen unterliegen, können sie sich einer großen Palette von Finanzinstrumenten bedienen.

Hedge-Fonds-Manager machen nicht nur von zahlreichen Finanzinstrumenten Gebrauch, sie nutzen diese Instrumente auch auf vielfältige Weise. ETFs können beispielsweise je nach Anlageziel für eine Long-/Short-Strategie, eine Relative-Value-Strategie oder eine kurzfristige Bargeldanlagestrategie verwendet werden.

ETFs eignen sich sehr gut dazu, Bargeld vorübergehend in Form von Wertpapieren „zu parken“, indem man es einige Tage in einen speziellen Markt investiert und es dann in andere Anlagen umschichtet, ohne dadurch hohe Kosten zu erzeugen. Drei bis vier Tage für eine solche Zwischenlösung mögen kurz erscheinen, können aber für Anleger einen großen Unterschied machen.

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