Hedge-Fonds sind ein wichtiger Depot-Bestandteil: Alternative Investments reduzieren die Risiken

Hedge-Fonds sind ein wichtiger Depot-Bestandteil
Alternative Investments reduzieren die Risiken

Hedge-Fonds treten aus dem Schattendasein in das Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit. Bessere Kenntnisse über diese Anlagevehikel haben zu einem breiteren Spektrum an Investoren geführt - ob institutionell oder privat. Während in der jüngeren Vergangenheit nur wenigen Portfolio-Managern entgangen sein dürfte, wie ungünstig sich die Volatilität der Aktienmärkte auf die Wertentwicklung eines Portfolios auswirken kann, haben Hedge-Fonds aktienähnliche Renditen bei nur geringer Volatilität - vergleichbar zu Anleihen - erzielt.

DÜSSELDORF. So lassen sich die langfristig hohen Erträge an den Aktienmärkten nur bei zumeist ungewollt hohen Schwankungen erzielen, oftmals werden Kursgewinne bei einer Korrektur wieder aufgezehrt. Erträge aus Anleihen sind deutlich stabiler, decken sich jedoch nicht mit den Erwartungen der Anleger. Wichtig aus Sicht der modernen Portfoliotheorie ist auch, dass Hedge-Fonds ihre Renditen in der Regel losgelöst von den Anleihe- und Aktienmärkten erwirtschaften.

Der Markt für Hedge-Fonds kann in drei große Segmente aufgeteilt werden: „Trading“, "Relative Value" und "Long/Short Equity". Die zuerst genannte Strategie umfasst unter Verwendung von Long- oder Short-Positionen sowohl fundamentale als auch systematische Anlagestile wie „Global-Macro“ und „Commodity Trading Advisors“ (CTA). Im Wesentlichen geht es bei „Global-Macro“-Strategien um Einschätzungen der Marktrichtung, die weitgehend auf ökonomischen Trends oder Ereignissen basieren.

CTA stützen sich typischerweise auf statistische Analysen und Trendfolge-Programme, um geeignete Ein- und Ausstiegszeitpunkte für ihre Transaktionen zu bestimmen. Ausgewählte Trading-Fonds verdienen aus zwei Gründen einen Platz in einem betreuten Portfolio. Die Korrelationen zwischen den einzelnen Fonds sind oft gering, was an der Vielfalt der Trading-Stile und abgedeckten Märkte liegt. Insofern weisen Trading-Fonds eine niedrige Volatilität auf und korrelieren zudem nur schwach mit den Aktienmärkten. Hinzu kommt, dass die Renditen der CTAs in der Regel bei fallenden Aktienmärkten steigen.

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