Hintergrund: Die Anlageformen am Grauen Kapitalmarkt

Hintergrund
Die Anlageformen am Grauen Kapitalmarkt

Für Anleger birgt der Graue Kapitalmarkt jede Menge Risiken, angefangen beim Goldkauf bis hin zum berüchtigten Schneeballsystem. Um sich vor Betrügern zu schützen, ist daher große Vorsicht geboten. Wo den Käufer Fallen erwarten.
  • 0

HB FRANKFURT. Der Graue Kapitalmarkt ist groß und extrem vielseitig - kaum ein Thema lassen unseriöse Geschäftemacher aus, um an das Geld von Anlegern zu kommen. Nachfolgend einige Beispiele, die die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) zusammengetragen hat:

Beteiligungssparpläne - In kleinen Summen sollen Anleger ihr Geld monatlich überweisen und Anteile an Fonds oder Unternehmen erwerben. Die niedrigen Beträge machen die Anlage für jedermann zugänglich. Im Fall von Betrügereien wird das Geld aber gar nicht investiert oder hohe Gebühren machen unrealistische Renditeversprechen unmöglich.

Gold und Diamanten - Unseriöse Verkäufer versprechen Anlegern große Gewinne mit Rohdiamanten. Doch der Käufer kann den Wert der Steine in der Regel gar nicht einschätzen und zahlt viel zu viel. Und ein Verkauf gestaltet wegen des fehlenden breiten Marktes extrem schwer. Christoph Öfele von der Schutzgemeinschaft glaubt, heute werde vermutlich wegen des hohen Goldpreises bereits gefälschtes Gold angeboten - doch die Taten dürften erst in Jahren auffallen, wenn ein Anleger seine Barren wieder verkaufen wolle.

Immobilienanleihen - Jahrelang wurden diese Anleihen als sehr sichere Investments vermarktet, doch inzwischen haben sich laut Schutzgemeinschaft die Risiken gezeigt. Dabei hätten die Anbieter nicht einmal unbedingt mit einer Pleite gerechnet, aber oftmals zumindest die Gefahr gesehen.

Seite 1:

Die Anlageformen am Grauen Kapitalmarkt

Seite 2:

Kommentare zu " Hintergrund: Die Anlageformen am Grauen Kapitalmarkt"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%