"Humanistischer Ansatz" der Verwaltung

Die Index-Performance ist nicht genug

Jahrelang stand die indexorientierte Verwaltung im Mittelpunkt – nun richten Vermögensverwalter den Blick auf die absolute Performance und den humanistischen Ansatz.
  • Eric Syz

Diese Strategie ermöglicht es, sich gezielter auf die Interessen der Anleger zu konzentrieren. Das Ziel der absoluten Performance beinhaltet dabei die Überprüfung der Anlagephilosophie und den Einsatz moderner Anlagemethoden.

Die indexorientierte Verwaltung führten die den Banken Mitte der 80er Jahre auf Nachfrage der institutionellen Vermögensverwalter ein. Diese wünschten sich einen quantitativen Ansatz, der weniger abhängig von einer subjektiven Bewertung ist. Während die Verwalter mit der indexorientierten Performance zufrieden sind, ist es für die Anleger kein Trost, weniger Verluste als der Index einzufahren. Aktuelle Forschungen in der Verhaltensfinanz, die mit einem Nobelpreis in 2002 gekrönt wurden, bestätigen wissenschaftlich das, was bereits für den gesunden Menschenverstand selbstverständlich ist: Anleger haben eine Aversion gegen Verluste.

Deshalb muss die Anlagestrategie dem Kunden entsprechend angepasst werden. Kommen wir deshalb zurück zum Ziel, das ehrfürchtig im Kreise der Privatbanken gehalten wird: absolute Performance. Man könnte meinen, dies sei ein Rückschritt zu altmodischen Managementformen. Aber dem ist nicht so – moderne Werkzeuge ermöglichen heute bessere Ergebnisse.

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