Im Kaufhaus der Weltwirtschaft
So retten Sie Ihr Geld

Die private Altersvorsorge macht Rentner wohlhabend. Doch das System wackelt. Wie Politik und Notenbanken die Altersvorsorge zerstören und Sie sich dagegen schützen können. Zu finden im neuen Kaufhaus der Weltwirtschaft.
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DüsseldorfAn einem Januartag 2001 ist Walter Riester ganz oben angekommen. Der ehemalige Gewerkschafter hat es nicht nur zum Arbeitsminister gebracht, er wird auch eine Reform der Rente vorstellen, die fortan mit seinem Namen verbunden wird. Statt sich im Alter staatlich versorgen zu lassen, sollen die Deutschen künftig auch privat sparen. Riester sagt: „Jede Rentnerin und jeder Rentner wird jetzt und in Zukunft mehr Rente erhalten als nach altem Recht.“

Darauf haben sich die Deutschen verlassen. Aber dieses Versprechen ist am 7. November endgültig gebrochen worden. Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank, hat an diesem Tag die Zinsen auf ein Niveau nahe null gesenkt. Er will damit den Euro retten, jetzt. Was das später für die Altersvorsorge von Millionen Sparern heißt, kümmert ihn erst mal nicht.

Das Handelsblatt hat sein neues „Kaufhaus der Weltwirtschaft“ eröffnet, wo Sie viele interessante Dinge rund um das Thema Wirtschaft finden. Wenn Sie das umfangreiche Dossier zum Thema Alterssicherung lesen wollen, besuchen Sie unseren neuen Shop: www.kaufhaus.handelsblatt.com

Kommentare zu " Im Kaufhaus der Weltwirtschaft: So retten Sie Ihr Geld"

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  • eine Option wäre ein 2-3 bitoins zu kaufen. Bricht das System zusammen, geht der Preis für Bitcoins bis zum Mond.

    sollte wieder erwarten alles prima werden, dann kann man den Verlust der Bitcoins schon verschmerzen.

    Informieren kann man sich zum Beispiel hier:
    https://www.bitcoin.de/de/r/xv244a

  • ich selbst komme aus so "reichen" Verhältnissen, dass es normal war, dass wir hin und wieder NICHTS zum Essen hatten. Ich habe die abgelegten Klamotten meiner großen Schwester getragen, soweit es nicht gerade Kleider oder Röcke waren.

    Also hört doch endlich mal mit dem dummen Gebabbel von denen auf, die mit ihrem Geld nicht klar kommen, weil sie sich mit unterbezahlten Jobs zufrieden geben müssen. In der Zeit, wie diese Überschlauen nur an Frauen und Saufen dachten, habe ich mich von Hauptschule langsam (in Abendform) zum Dipl. Ing. hochgebüffelt.

    JEDER, echt JEDER hätte das machen können.

    Was die Aktienanlage betrifft, so weiß ich sehr wohl, dass man besser sein muß, als diejenigen, die auf Aktientipps aus dem Aktionär warten. Aber wenn man will, kann man es lernen.

  • Sie meinen, wenn's hart kommt, dann lassen die schon einmal ein Bobbycar als deutsche Tragödie vorfahren?

    Ja, echten Journalismus gibt es nicht mehr. Das hat aber nicht seinen Ursprung bei Frau Merkel. Das ist schon so, seit der Wirtschaftsjournalismus (quasi) verboten ist. Seit dem lesen wir nur noch das, was wir lesen sollen.

    Und gewählt haben wir auch. Gewählt, was niemanden interessierte.

    Es ist gut das die FDP schon mal weg ist. Demnächst geht es dann den GRÜNEN und dann der SPD an den Kragen. Anschließend feiern wir dann die echte Wiedervereinigung, die Wiedervereinigung von CDU und LINKE zur SED.

    Soll das der Weg in unsere Zukunft sein?

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