Internet-Banking im Test: Kleine Auswahl – schlechte Note

Internet-Banking im Test
Hier gibt’s das sicherste Online-Banking

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Kleine Auswahl – schlechte Note

Bei den Direktbanken überzeugte das Angebot von 1822 direkt, einer Tochter der Frankfurter Sparkasse. Das Institut bietet unter anderem das QR-TAN-Verfahren für die Betriebssysteme iOS und Android an. Dabei können Kunden Transaktionen von unterwegs mittels eines QR-Codes freigeben. Den zweiten Platz in Bezug auf die Sicherheitsverfahren belegte die Deutsche Kreditbank. Auch dieses Institut hat Nutzer mobiler Endgeräte im Blick: Das pushTAN-Verfahren generiert TANs via App. So können Kunden Bankgeschäfte mit dem Smartphone erledigen.

Auf dem dritten Platz steht die GLS Bank. „Sie verfügt über eine kleine Auswahl an als sicher oder sehr sicher eingestuften Verfahren“, heißt es von S.W.I. Schlusslicht ist die Augsburger Aktienbank: Sie konnte mit den Sicherheitsstandards der getesteten Konkurrenten nicht Schritt halten und bot keins der als sehr sicher ausgewiesenen Legitimationsverfahren an. Kunden können bei diesem Geldhaus nur mit einer iTAN-Liste Transaktionen freigeben.

In punkto Informationsqualität schnitt bei den Filialbanken die Berliner Volksbank am besten ab, die Commerzbank belegte den letzten Platz. Unter den Direktbanken steht hier ausgerechnet die Commerzbank-Tochter Comdirect auf Platz eins. Die Augsburger Aktienbank ist auch beim Informationsqualitätstest Schlusslicht. Die Testsieger punkteten mit schneller und kompetenter Hilfe per Telefon und E-Mail. Extrapunkte gab es für Comdirect, weil die Bank Kundenanfragen auch auf Facebook individuell betreute. Die Augsburger Aktienbank dagegen hat gar keine Facebook-Seite, und machte auch per E-Mail keine gute Figur.

Kommentare zu " Internet-Banking im Test: Hier gibt’s das sicherste Online-Banking"

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  • Naja, wenn sogenannte "Experten" Dinge bewerten von denen Sie selber anscheinend keine oder nur rudimentäre Ahnung haben.....

  • Online-Banking ist nur dann akzeptabel sicher, wenn die Freigabe einen komplett getrennten Kanal nutzt. Die Freigabeinformation darf also nicht an den PC oder das Smartphone geschickt werden, auf dem man Online-Banking macht.

    Wenn jemand meinen Webbrowser hackt, kommt er bestenfalls an mein Login-Passwort. Das habe ich zwar nirgendwo auf dem Rechner gespeichert. Aber was weiß ich, wie es vielleicht doch auf der Platte landet.

    Die mTANs bekomme ich per SMS auf ein Primitiv-Handy. Das ist viel handlicher als ein Smartphone, den Akku brauche ich nur zweimal die Woche zu laden und hacken lässt sich das Ding wohl auch kaum. Zumal ein Angreifer erst mal die Rufnummer rauskriegen müsste.

    Es gibt dokumentierte Fälle, wo sich Kriminelle auf Umwegen eine Zweit-SIM-Karte beschafft haben, um mTANs abzufangen. In dem Fall kann man aber der Telefongesellschaft die Hammelbeine lang ziehen.

  • Naja, wenn hier vor allem die Anzahl der Auswahlmöglichkeiten beurteilt wurde, sagt das ja wenig über die Qualität der Sicherheit aus. Das iTAN Verfahren per Brief wurde von einigen Banken abgeschafft, weil Briefdiebstahl relativ einfach möglich ist - auch einfacher als der Diebstahl eines Smartphones. So hat der Kunde eine (unsichere) Auswahlmöglichkeit weniger. Die Bank dürfte deswegen in diesem Ranking abfallen.

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