Interview

„Jeder sollte Buffett im Depot haben“

In wenigen Tagen bekommt Eugene Fama den Nobelpreis. Vermögensverwalter Guy Kieffer setzt auf die Erkenntnisse des US-Wissenschaftlers. Was den Reiz dieser bald preisgekrönten Strategie ausmacht.
3 Kommentare
Tareno-Vermögensverwalter Guy Kieffer setzt auf die Forschungsergebnisse von Nobelpreisträger Eugene Fama.

Tareno-Vermögensverwalter Guy Kieffer setzt auf die Forschungsergebnisse von Nobelpreisträger Eugene Fama.

Guy Kieffer ist Partner der Vermögensverwaltung Tareno in Luxemburg. Die Tareno Gruppe verwaltet zwei Milliarden Euro. Die Gesellschaft verwaltet Fonds, die auf das Konzept setzen, für das der US-Wissenschaftler Eugene Fama gerade den Nobelpreis bekommen hat.

Herzlichen Glückwunsch, Herr Kieffer, Ihre Anlagestrategie wurde mit dem Nobelpreis gekürt!
(lacht) Danke, aber genau genommen war es Eugene Fama, der für seine Forschung über Vermögenspreise geehrt wurde.

Seine Forschung ist aber Grundlage für Ihre Fonds.
Das stimmt. Wir arbeiten eng mit Dimensional Fund Advisors zusammen. Die Fondsstrategie von Dimensional beruht unter anderem auf Eugene Famas Forschung.    

Hat Sie der Nobelpreis überrascht?

Nein, überhaupt nicht. Das war in den vergangenen Jahren immer sehr spannend, schließlich war Eugene Fama schon mehrmals als potenzieller Nobelpreisgewinner genannt worden. Jetzt hat es endlich geklappt. Das freut mich sehr für ihn, denn er ist ein äußerst netter Mensch. Fama hat jahrelang die Effizienz der Märkte gepredigt.

Eine nicht unumstrittene These…

Effiziente Märkte – in der Tat ein Thema, über das man lange streiten kann. Sind Märkte effizient oder sind sie es nicht? Eugene Fama sagt: Die Märkte suchen immer nach einem fairen Wert, denn Nachrichten sind schnell in den Kursen integriert. Dadurch ist es schwierig, die Kursentwicklung vorherzusehen. Es ist also fast unmöglich, eine bessere Rendite als die Marktrendite zu erwirtschaften. Diese Meinung teile ich mit ihm.

Ein anderer Nobelpreisträger, Harry Markowitz, predigt die Risikominimierung durch Streuung über verschiedene Anlageklassen.
Ich gebe auch Markowitz Recht: Je breiter Sie diversifizieren, desto mehr reduzieren Sie die Volatilität. Man kann das Risiko in einem Portfolio durch Diversifikation reduzieren, ohne negativen Einfluss auf die Rendite.  

Niemand weiß, wie sich die Märkte entwickeln
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3 Kommentare zu "Interview: „Jeder sollte Buffett im Depot haben“"

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  • Jeder sollte eine gute Verdauung haben, das ist viel wichtiger ;-)

  • was sind denn das für alberne klickmaschinen da in dem text? alles für die guten zahlen oder wie? bitte einfach f/schlüssigen fließtext produzieren und diesen nicht weiter zerhacken (über 7 seiten und dann noch einzelne sätze vorm leser verstecken - das geht zu weit und führt zu 0 wertungen), das internet selbst besteht schon aus links genug ... vielen dank

  • was sind denn das für alberne klickmaschinen da in dem text? alles für die guten zahlen oder wie? bitte einfach f/schlüssigen fließtext produzieren und diesen nicht weiter zerhacken (über 7 seiten und dann noch einzelne sätze vorm leser verstecken - das geht zu weit und führt zu 0 wertungen), das internet selbst besteht schon aus links genug ... vielen dank

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