Investmentbanken setzen auf zyklische Branchen
Dax-Experten favorisieren Versicherer

Die deutschen Banken sind sich nahezu einig: Mit dem Deutschen Aktienindex (Dax) geht es bis zum Jahresende weiter nach oben. Das sagen sieben der zehn größten deutschen Banken voraus, wie eine Umfrage des Handelsblatts ergab.

FRANKFURT/DÜSSELDORF. In der Tendenz bewegen sich die Prognosen für den Dax, in dem die 30 Standardwerte vertreten sind, zwischen 3 750 und 4 000 Punkten. Das wäre in der Spitze ein Zuwachs im Vergleich zum gestrigen Handel um bis zu 13 % in den verbleibenden zehn Wochen des Jahres.

Lediglich die Bayerische Landesbank ist weniger optimistisch und rechnet allenfalls mit einem Stand von 3 450 Punkten am 31. Dezember 2003. Deutsche Bank und Dresdner Kleinwort Wasserstein gaben keine Schätzungen ab.

Fast einhellig setzen die Investmentbanken auf zyklische Branchen, also Unternehmen, die von einem Konjunkturaufschwung besonders profitieren. Dazu gehören vor allem Industrie-, Technologie- und Finanzwerte. Michael Kopmann von der DZ-Bank nennt einen der Hauptgründe für den gestiegenen Optimismus: „Die Quartalszahlen zeigen bislang, dass die Unternehmen wieder in der Lage sind, ihre Gewinne organisch zu steigern.“

Innerhalb der Technologiebranche dominiert bei den Experten der Halbleiter- und der Softwaresektor. Bei den Finanzwerten werden Versicherungen vor Bankaktien eingereiht. Und im Industriesektor dominieren die Metall verarbeitenden Unternehmen. „Insbesondere die steigende Nachfrage aus Asien dürfte mittelfristig für eine weiter feste Entwicklung der Metallpreise sorgen“, sagt Christian Stocker von der Hypo-Vereinsbank. Thyssen-Krupp ist beispielsweise einer von nur vier Einzeltiteln im Dax, die die DZ-Bank derzeit empfiehlt. Die anderen sind die Deutsche Telekom, Infineon und Tui.

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