Investmentidee
Analysten setzen auf BASF

BASF-Aktionäre müssen sich keine Sorgen machen: Geht es nach der Mehrzahl der 31 Analysten, die laut dem Informationsdienst Bloomberg die Aktie beobachten, dürfte der Kurs auch im kommenden Jahr kontinuierlich ansteigen – trotz kräftiger Kursgewinne und der Unsicherheit am Aktienmarkt bietet der Chemie-Riese immer noch attraktive Anlagechancen. Die tägliche Investmentidee auf Handelsblatt.com.

DÜSSELDORF. Und das, obwohl die BASF -Aktie bereits seit fünf Jahren steigt. Kosteten BASF Ende 2002 gut 36 Euro, liegt der Kurs heute bei knapp 90 Euro. Die Kursziele der meisten Analysten liegen sogar mehrheitlich im dreistelligen Bereich. Andreas Heine von Unicredit prognostiziert beispielsweise einen Anstieg auf bis zu 121 Euro in den kommenden zwölf Monaten.

Dass es so kommt, dafür sorgen sowohl der hausinterne Spartenmix aus fünf Teilbereichen wie auch externe Faktoren, beispielsweise die derzeit hohe Nachfrage nach Pflanzenschutz im Agrarbereich oder der niedrige Dollar. "Die BASF hat in den zurückliegenden Jahren durch Akquisitionen, strategische Partnerschaften und organisches Wachstum ihre Strukturen verbessert und die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt, und erntet nun die Früchte der Arbeit“, so Analyst Volker Gelfarth von Gelfarth & Dröge zum ersten Bereich.

Gleichwohl haben sich nicht alle Sparten des Unternehmens gleich gut entwickelt. Während die Chemikalien, Veredelungsprodukte sowie Öl und Gas zulegten, enttäuschte der Kunststoffsektor. Kein Wunder deshalb, dass der Problembereiche Styrol-Kunststoffe zum Verkauf steht.

In allen anderen Bereichen herrscht indes eitel Sonnenschein. Besonders der Pflanzenschutz hat besonders stark zugelegt und wird dies nach Ansicht der meisten Experten wohl auch in Zukunft tun. Die positive Entwicklung auf dem Agrarsektor und die Nachfrage nach Pflanzenschutzmittel, machten diesen sprunghaften Anstieg erst möglich. Das Unternehmen sieht eine höhere Nachfrage, unter anderem nach Fungiziden für den Maisanbau in Nordamerika und Insektiziden für den Zuckerrohranbau in Brasilien.

Doch nicht nur die Entwicklungen der diversen Produktpaletten sorgten für hohes Ansehen. Sven Dopke vom Hamburger Bankhaus M.M. Warburg lobt auch die bis zur Perfektion ausgereifte Verbundstruktur, die dafür sorge, dass es zu keinerlei Engpässen in der Rohstoff–Versorgung kommen könnte: "So ein Netzwerk ist weltweit einmalig. Die Struktur trägt dazu bei, dass Fixkosten gesenkt, Lieferengpässe vermieden und die gesamte Produktion zeitoptimiert stattfinden kann.“

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