Investmentidee des Tages
Bei Autoaktien auf Nachzügler setzen

In den vergangenen Monaten haben vor allem Großinvestoren die Autoaktien kräftig angetrieben. Doch langfristig zählt auch bei diesen Werten wieder das eigentliche Geschäft. Anleger sollten daher rechtzeitig auf die richtigen Favoriten setzen. Die tägliche Investmentidee auf Handelsblatt.com.

DÜSSELDORF. Leichter geworden ist das Geschäft für die europäischen Automobilkonzerne in den vergangenen Monaten nicht. Noch immer lasten der hohe Ölpreis, Rabattschlachten und Diskussionen über Feinstaubbelastungen auf den Bilanzen der Unternehmen. Zumindest an der Börse scheint dies jedoch niemand zu interessieren. Denn obwohl die Risiken ständig steigen, ist nach Ansicht vieler Experten kein Ende der Kursrally in Sicht.

Allein seit Jahresanfang schossen die Aktien von BMW, Peugeot und Fiat rund 15 Prozent in die Höhe, die Papiere von Volkswagen erzielten ein Plus von knapp über 30 Prozent. Die Anteilsscheine von Daimler-Chrysler notieren sogar 40 Prozent über dem Wert vom Jahresanfang. Kaum eine andere Branche konnte im selben Zeitraum so kontinuierlich zulegen. Angetrieben werden die Titel vor allem von zahlreichen Übernahmen und Spekulationen auf weitere große Deals. Zuletzt hatten Gerüchte, dass BMW die Ford-Tochter Volvo kaufen könnte, den Kurs der Münchener angeheizt. Vor allem aber die Aufspaltung des Branchenriesen Daimler-Chrysler war ein Turbo für die Kurse. 80 Prozent der US-Tochter hält künftig die Beteiligungsgesellschaft Cerberus.

Und genau hierauf setzen die Anleger. Doch blind auf derartige Spekulationen vertrauen sollten sie nicht. Auch die erste große Übernahmewelle in den 90er-Jahren war schneller vorbei, als manch ein Aktionär dachte. Immerhin sind viele Automobilproduzenten durch Staatsbeteiligungen oder durch starke Eigentümerfamilien wie etwa bei BMW vor einer Übernahme geschützt.

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