Investments im großen Stil
US-Milliardäre legen Beteiligungen offen

Drei der reichsten Männer der Welt haben ihre weit verzweigten Firmenbeteiligungen offen gelegt. Der US-Milliardär Warren Buffett gab am Dienstagabend neue Investments beim zweitgrößten US-Finanzininstitut Bank of America und dem Medienkonzern Dow Jones bekannt. Auch Microsoft-Gründer Bill Gates veröffentlichte Beteiligungen etwa bei der Burgerkette McDonald’s.

HB NEW YORK. Der US-Investor Carl Icahn stieg in größerem Maße bei den Aluminiumherstellern Alcan und Alcoa ein, deren Fusionsgespräche vor einem Monat scheiterten. Zu Buffetts Firmenimperium Berkshire Hathaway gehören mehr als 70 Unternehmen, die unter anderem Eiskrem, Unterwäsche und Farben herstellen. Der Wert der gesamten Aktien- und Anleihenpakete des Konzerns beläuft sich dem jüngst vorgelegten Quartalsbericht zufolge per Ende Juni auf knapp 100 Mrd. Dollar.

Buffett, dessen Privatvermögen auf mehr als 50 Mrd. Dollar geschätzt wird, erklärte in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht, bis zum 30. Juni Aktien der Bank of America im Wert von 425,3 Mill. Dollar erworben zu haben. Auch die Beteiligungen an den Instituten Wells Fargo und US Bancorp seien gestiegen. Allein der Anteil an Wells Fargo beläuft sich auf rund neun Milliarden Dollar. Berkshire stockte auch die Beteiligungen an den Pharmafirmen Johnson & Johnson und Sanofi-Aventis auf.

An Dow Jones hielt der Milliardär einen Monat vor der Besiegelung der Übernahme durch Rupert Murdoch Aktien im Wert von knapp 160 Mill. Dollar. Zu welchem Preis er eingestiegen war, teilte Buffett nicht mit.

Buffett darf die Beteiligungen seines Konzerns stets mit leichter zeitlicher Verzögerung veröffentlichen, damit andere Investoren es ihm nicht sofort nachmachen können. In der Regel steigen die Kurse der betroffenen Firmen nach Bekanntwerden der Meldung.

Auch der Milliardär Gates gab am Dienstagabend bekannt, mit seiner Stiftung bis Ende Juni bei diversen Firmen eingestiegen zu sein. Neben der McDonald’s-Beteiligung – Wert derzeit rund 35 Mill. Dollar – nannte er den Autoversicherer Progressive und den Fotokonzern Eastman Kodak.

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