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Anleger verklagen Land NRW

Der Münchener Anwalt Peter Mattil bereitet eine Schadensersatzklage gegen das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) vor. Sein Vorwurf: Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf habe die Ermittlungen wegen Betruges gegen die WBB International Ltd. bewusst verschleppt, so dass die Taten strafrechtlich verjährt seien.

rrl DÜSSELDORF. Dadurch seien rund 150 000 Anleger geschädigt worden, 30 davon zählt er zu seinen Mandanten. Das NRW-Justizministerium führt die Aufsicht über die Staatsanwaltschaft Düsseldorf.

Die des Betrugs verdächtigte WBB vermittelte bis 1997 von Düsseldorf aus Börsentermingeschäfte. Offizieller Sitz der Firma waren die Bermudas. Nach Mattils Hochrechnung verursachte die WBB einen Schaden von rund drei Mrd. Euro. Die Investitionen der Anleger hätten regelmäßig mit einem vollständigen oder fast vollständigen Verlust geendet, berichtet er. „Ende 1997 war die Firma verschwunden und mit ihr das Geld der Kunden.“

Mattil reagiert mit seiner Klagevorbereitung auf die Ablehnung einer freiwilligen Schadensübernahme durch das Justizministerium. Man sehe auch jetzt keinen Anhaltspunkte für einen Erfolg der Schadenersatzforderungen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Düsseldorf nun erneut. Mattil hatte das Ministerium Mitte Oktober aufgefordert, „seine grundsätzliche Bereitschaft zu erklären, den unseren Mandanten entstandenen Schaden zu ersetzen“.

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