Klassiker für die Altersvorsorge
Fallstricke

Ein ausgewogenes Depot bietet Rendite und Sicherheit und ist daher der Klassiker für die Altersvorsorge. Schwankende Aktienquoten und eine fehlende Streuung könne die Ausgewogenheit jedoch beeinflussen.

Schwankende Aktienquote: Bei einer Aktienrally erhöht sich der Aktienanteil im Depot automatisch. Bei fallenden Kursen geht er zurück. Anleger sollten dem Zyklus gegensteuern, sonst steigt während einer Aktienrally ihr Risiko zu stark an. In der Baisse nutzen passive Anleger dann die neuen Kurschancen zu wenig aus.

Angst und Gier: Emotionen verleiten ebenfalls zu prozyklischem Verhalten. Nach einer Aktienrally wird die Aktienquote erhöht, nach dem Absturz wird sie gesenkt. Dies ist ein häufiger Anlegerfehler, der die Rendite schmälert oder gar zu Verlusten führt.

Schlechte Beratung: Banken stecken gern ihre eigenen Produkte ins Depot. Oft erzielen aber die Fonds anderer Häuser eine weit bessere Rendite. Geldinstitute verdienen an Provisionen und Gebühren. Wer seine Positionen zu häufig austauscht, verschenkt einen beträchtlichen Teil der Rendite an die Bank.

Fehlende Streuung: Investoren kaufen lieber das, was sie kennen. In vielen Depots sind zu viele europäische Aktien und Anleihen. Die Chancen rasch wachsender Märkte werden nicht genutzt. Zu wenige Positionen im Aktien- oder Anleihedepot erhöhen das Risiko, ohne dass sich der Ertrag verbessert. Auch bei Anleihen sollte der Sparer streuen.

Unklare Strategie: Ein konsequentes Anlagesystem kann den Markt schlagen. Gleich ob Wertinvestor oder technische Orientierung – Anleger sollten sicher stellen, dass ihr Fondsmanager einer festen Philosophie folgt und nicht ständig schwankt.

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