Konservative Anlagen
Unterschiedliche Risiken

Wenn bei konservativen Anlagen die Mischung stimmt, lassen sich ansehnliche Gewinne erzielen. Doch die Risiken sollten nicht übersehen werden.

Anleihen

Bei Zinspapieren wird der Nennwert am Ende der Laufzeit zu 100 Prozent zurückgezahlt. Fonds und Vermögensverwalter kaufen und verkaufen Anleihen aber in der Regel vor dem Laufzeitende und tragen dadurch auch das Risiko von Kursverlusten. Prinzipiell sind Kursschwankungen bei lang laufenden Anleihen größer als bei Bonds mit kurzer Laufzeit.

Aktien

Die Kursentwicklung der Aktien lässt sich schwer vorhersehen. Aktionäre sind Anteilseigner der Unternehmen; eine feste Laufzeit gibt es bei Aktien nicht. Das einzig Berechenbare an Aktien sind die Dividenden. Die werden aber immer nur für ein Jahr festgesetzt und sind von daher nicht mit der schon beim Kauf kalkulierbaren Verzinsung von Anleihen zu vergleichen.

Ausgleich

In der Regel entwickeln sich die Kurse von Aktien und Anleihen gegenläufig. Von daher ist das Risiko von vorsichtig gemischten – also konservativen – Portfolios breiter gestreut und daher geringer als bei Depots, die ausschließlich in Anleihen anlegen. Im Schnitt schwankte der Wert konservativ ausgerichteter Portfolios im vergangenen Jahr nur um gut drei Prozent.

Risikomessung

Eine anerkannte Risikomesszahl ist die so genannte Sharpe-Ratio, also die risikogewichtete Wertentwicklung. Eine Sharpe-Ratio größer als eins zeigt an, dass gegenüber der risikolosen Geldmarktanlage eine Mehrrendite erwirtschaftet worden ist. Je größer die Sharpe-Ratio ist, desto besser ist das Verhältnis der Mehrrendite zum eingegangenen Risiko.

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