Konsolidierung dürfte sich fortsetzen
Dax Ausblick: Wenig Hoffnung

Die schon im Sommer erwartete Korrektur habe mit etwas Verzögerung nun doch noch eingesetzt und dem September als traditionell schlechtem Börsenmonat alle Ehre gemacht. Für eine anhaltende Konsolidierung sprechen nach Ansicht der Analysten der Bankgesellschaft Berlin verschiedene Faktoren.

HB DÜSSELDORF. Zunächst sei da die abwartende Haltung der Marktteilnehmer angesichts der jüngsten US-Konjunkturdaten. Diese zeigten „ein sehr gemischtes und nach wie vor unsicheres Konjunkturbild“. Mit Blick auf die hochgelaufenen Märkte, die bereits einen Konjunkturaufschwung antizipierten, wollten die Anleger nun aber eine Bestätigung ihrer Erwartungen sehen.

Eine endgültige Entscheidung über die weitere Marschrichtung werde wohl erst mit der in etwa 14 Tagen anstehenden Berichtssaison in den USA falllen. Angesichts bislang ausgebliebener drastischer Gewinnwarnungen könnten die Zahlen „durchaus ordentlich“ ausfallen, heißt es. Allerdings sei die hohe Bewertung des US-Marktes ein Stolperstein. Sollten daher die Prognosen der Unternehmen für die weitere Geschäftsentwicklung keine anhaltende Belebung zeigen, seien weitere Abschläge nicht auszuschließen.

Auch unter technischen Aspekten wird mit einer Fortsetzung der Konsolidierung gerechnet. Mit den jüngsten Abgaben habe sich die technische Lage eingetrübt. Es bleibe nun abzuwarten, ob eine Bodenbildung gelingt. Als wichtige Marken nennt der technische Analyst Marcel Mußler 3.275 Punkte nach unten und den Bereich von 3.361 bis 3.364 nach oben. Aber selbst wenn es gelingen sollte, die obere Begrenzung zu überschreiten, bedeute dies noch nicht das Ende der Korrektur. Erst im Bereich der Unterstützung von 3.120 Zählern könne wieder ernsthaft über einen Einstieg nachgedacht werden. Hier liegt das „antizyklisch wirklich interessante Operationsgebiet“, sagt Mußler.

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