Trends
Kontrollierte Offensiv-Werte

Nach einem Rekordgewinn im vergangenen Jahr will Komercni Banca seinen Aktionären für 2003 fünf Mal mehr Dividende zahlen als im Jahr zuvor.

Komercni Banca: Torreich wie die tschechische Fußball-Elf präsentiert sich auch die drittgrößte Bank des mitteleuropäischen Landes. Nach einem Rekordgewinn im vergangenen Jahr will Komercni Banca, die mehrheitlich der französischen Großbank Societe Generale gehört, seinen Aktionären für 2003 fünf Mal mehr Dividende zahlen als im Jahr zuvor. Das half der Aktie zuletzt, sich von der Krise zu erholen, die sie im Frühjahr gehemmt hatte. Verglichen mit der größeren Erste Bank Prag hängt die Aktie im Jahresverlauf zwar nach wie vor weit zurück. Andererseits zeigt das niedrigere Kurs-Gewinn- Verhältnis, dass in dem Wert noch Potenzial schlummert.

Portugal Telecom: Der EM-Gastgeber ist in der Europa-Auswahl mit dem größten Telekommunikationsanbieter des Landes vertreten. Auf dem portugiesischen Markt erwirtschaftet Portugal Telecom seit Jahren stabile Erträge. Die Fußball-Europameisterschaft dürfte hier für zusätzlichen Schub sorgen. Hoffnung setzen die Portugiesen zudem auf den stark wachsenden brasilianischen Markt, auf dem Portugal Telecom gemeinsam mit Telefonica Moviles aus Spanien den größten Mobilfunk-Anbieter des Landes stellt.

Reuters: Mit viel Offensivdrang präsentierte sich der britische Nachrichtenkonzern im ersten Halbjahr. „Fast forward“ heißt das Sparprogramm, mit dessen Hilfe Reuters im Vorjahr in die Gewinnzone zurückgekehrt ist. Auch an der Börse hat die Aktie die Talsohle durchschritten. Mit einem Plus von knapp 60 Prozent seit Anfang Januar ist Reuters der Leistungsträger der Londoner Börse. Um konstant auf hohem Niveau spielen zu können, muss allerdings auch auf der Umsatzseite noch die Wende geschafft werden. Nach Einschätzung von Reuters-Chef Tom Glocer könnten die Erlöse 2005 erstmals seit langer Zeit wieder steigen.

Vinci: Seit der Fusion von SGE und GTM zum weltgrößten Baukonzern Vinci im Jahr 2000 genießt die Aktie an der Pariser Börse den Ruf eines Superstars. Vinci glänzt mit satten Renditen und übertrifft regelmäßig die Erwartungen der Analysten. In Deutschland machte der Konzern durch einen Vertrag mit dem Kreis Offenbach Schlagzeilen, der Vinci für 15 Jahre die Sanierung, Instandhaltung und Unterhaltung öffentlicher Schulen überträgt. Anleger dürften sich aber mehr für die gute betriebswirtschaftliche Situation interessierten. Zudem ist die Kursentwicklung mit einem Plus von mehr als 20 Prozent seit Jahresbeginn ebenso außerordentlich wie die Dividendenrendite von rund drei Prozent.

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