Krisenprophet: Faber erwartet den großen Crash

Krisenprophet
Faber erwartet den großen Crash

Der Börsenguru Marc Faber warnt: Die Börsen werden einbrechen. Der Weltwirtschaft geht die Puste aus, das globale Finanzsystem werde eines Tages implodieren. Notenbanken und Politik riskierten den Zusammenbruch.
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DüsseldorfDen Börsen steht ein massiver Kursrutsch bevor. Das prophezeit der berühmte Investor Marc Faber. Der amerikanische Aktienindex S&P 500 könnte von seinem Top im September bei 1474 Punkten um mindestens 20 Prozent fallen. Der Grund sei nicht Griechenland oder die fiskalische Klippe in den USA.

Letztere werde wohl umschifft werden mit ein bisschen Patchwork im Kongress. Republikaner und Demokraten werden sich dort wohl einigen auf ein paar Steuererhöhungen in vielleicht fünf Jahren, und Ausgabenkürzungen in, so Faber, etwa 100 Jahren. Faber glaubt vielmehr, die Märkte werden fallen, weil die Unternehmensgewinne unter Druck geraten und die Weltwirtschaft im nächsten Jahr nur schwach wachsen werde, möglicherweise gar schrumpfen.

Am 1. Oktober 1998 drückt die Angst vor einem Flächenbrand im Bankenwesen nach der Schieflage des Hedge-Fonds LTCM in den USA die Stimmung an den internationalen Börsen. Auch die Sorge um eine Eskalation der Krisen in Asien, Japan, Lateinamerika und Russland machen sich bemerkbar. Der Dax fällt um 7,6 Prozent.

Die Anschläge auf das World Trade Center vom 11. September lösen an den Finanzmärkten eine Panik aus. Während die in unmittelbarer Nähe des World Trade Centers liegende Wall Street geschlossen bleibt, fällt der Dax um 8,5 Prozent. Drei Tage nach der Terroranschlägen, am 14. September 2001, drückt die Angst vor Vergeltungsschlägen der USA den Dax um über sechs Prozent. Dazu kommt Unsicherheit vor der Wiedereröffnung der Wall Street am darauffolgenden Montag, dem 17. September. Nach viertägiger Handelsunterbrechung fällt dabei der Dow-Jones-Index um gut sieben Prozent.

Jedes Land habe mit anderen Problemen zu kämpfen. In vielen Ländern Asiens seien es Überkapazitäten, etwa im Immobiliensektor. In der westlichen Welt einschließlich Japan bremsten die hohen Schuldenberge das Wachstum. Faber ist sicher, dass eines Tages das ganze globale Finanzsystem auf null gesetzt wird. Für einen allfälligen Neustart des Systems sorgen werden aber nicht Notenbanken, sondern implodierende Währungs-, Kredit- oder Aktienmärkte.

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Der Euro ist gescheitert

Kommentare zu " Krisenprophet: Faber erwartet den großen Crash"

Alle Kommentare
  • Du hast heute vor deutschen Gerichten schon keine Chance mehr dein Recht durchzusetzen,endweder die Richter haben Angst zur Rechenschaft gezogen zu werden,oder sie sind ja schon bis einschließlich dem Bundesgericht,politisch abhängig,und da sie wohlversorgt sind ist ihnen alles egal.hilliaus Franken

  • Bürgerkrieg in Deutschland

    Teil 2 von 2
    29. November 2009 | Autor: Steve Witherspoon
    Der Bürgerkrieg in Deutschland kündigt sich an, wie die totale Finanz- und Warenwirtschaftskrise, doch keiner sieht die Bedrohung.
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    ...Zur gleichen Zeit werden aber auch für andere europäische Städte und Länder schwere Unruhen von der CIA vorhergesagt…

    Hintergrung: Migrationsbewegungen und der mangelnde Integrationswille der Zuwanderer, die sich rechtsfreie ethnisch weitgehend homogene Räume erkämpfen.
    Anscheinend bereitet sich nun auch die Bundeswehr auf Einsätze in Deutschland vor. Das deutsche Verteidigungsministerium gründet flächendeckend “Landeskommandos” für “zivil-militärische Zusammenarbeit” Im bayerischen Ort Schwarzenbach am Wald wurden Kampfeinsätze im Innland erprobt. Im Schwerpunkt wurde der Umgang mit demonstrierenden Arbeitslosen und Militanten geübt. An der Übung, für was auch immer, waren Soldaten, und Reservisten des Landeskommandos Bayern sowie auch zivile Rettungs- und Sanitätsdienste beteiligt.

    Was kommt da auf uns zu? Bürgerkrieg in Deutschland?

    Abraham Lincoln:
    “Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.”

    (...)

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Bürgerkrieg in Deutschland
    Teil 1 von 2
    29. November 2009 | Autor: Steve Witherspoon
    Der Bürgerkrieg in Deutschland kündigt sich an, wie die totale Finanz- und Warenwirtschaftskrise, doch keiner sieht die Bedrohung.
    .
    In einer Studie der CIA heißt es,” Deutschland werde spätestens im Jahre 2020 in einigen Städten und Stadtteilen nicht mehr regierbar sein. Massenarbeitslosigkeit, Werteverfall, Islamisierung, steigende Steuern und Abgaben, und die vielen anderen Probleme der Deutschen werden sich in einem Bürgerkrieg entladen. Linke gegen Rechte, Arme gegen Reiche, Ausländer gegen Inländer so wird der CIA-Chef Hayden von der Washington Post zitiert.

    Und schon jetzt kündigen sich die ersten Anzeichen für das kommende Szenario an. In einigen deutschen Stadtteilen werden Polizeieinsätze mit verstärkter Mannschaft gefahren. Berlin und Hamburg sind Hochburgen für brennende Autos. Nach Angaben der Berliner Polizei wurden seit Jahresbeginn 163 Autos bei Brandanschlägen zerstört oder beschädigt. Von der fortschreitenden Islamisierung ganz zu schweigen. (Gebetsräume in deutschen Schulen) Während die moslemische Bevölkerungsgruppe ständig wächst, gehen die Geburtenzahlen der alteingesessenen weiter zurück.

    In der von 3. April 2008 zitierten CIA-Studie heißt es weiter: ” In Deutschland werde es im Ruhrgebiet, wie Dortmund und Duisburg, sowie Teile der Bundeshauptstadt Berlin, Rhein-Main-Gebiet, Teile Stuttgarts, Stadtteile von Ulm sowie Vororte Hamburgs zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommen.”

  • Jaja der Faber...

    Der verdient sein Geld nicht mit erfolgreichen Börsengeschäften, weil er immer weiß, wohin die Märkte laufen, sondern mit seinem ollen Geschwätz.

    Es gibt Leute, die hören sich jeden Bullshit für Geld an, und wenn man jetzt weiß, wieviel sich so ein Möchtergern-Kanzler wie Steinbrück dafür einstecken kann, dann durchschaut man auch Fabers Masche:
    Je dreister und platter die Thesen, desto einträglicher. Das Handelsblatt geht ihm jedenfalls immer auf den klebrigen Leim.....

  • Typische Verschwöriunsgtheorie:

    Nehmen wir mal an, ein Gigantsiches Goldvorkommen würde auf dem von der Hamas/Hisbollah kontrollierten Gebiet entdeckt. Und nehmen wir zudem an bei unkontrollierten Export würde der weltweite Goldpreis verrückt spielen und unsere aller Sparkonten zu entwerten drohen.

    Wie lange könnte die Hamas die Vorkommen verteidigen? gegen "überlegene Feuerkraft" (R) TM aus "dem guten" (R) TM österreichischen Fels

    http://central.banktunnel.eu/20121120-wolfram-munition.jpg

    http://central.banktunnel.eu/20121120-wolfram-tungsten-ammo.jpg

  • Faber? Warend as die die anhand der Abnutzung durch häufigeres Fallen bei der Zeihung der Ping-Pong-Bällchen in der Lottomaschine den Lottogesellschaften anchweisne wollten daß sie mit abgenutzten, also gezinkten Bällen oder einem fehlerhaften Zufallsgenerator spielen (wenn deren Gechäftsmodell funktioniert).

  • Dem kann ich nur zustimmen, denn "irgendwann" oder "eines Tages" ist für die meisten Investoren vollkommen wertlos.
    Und darum arbeiten sich hier auch wieder alle daran ab, weil sie meinen, Faber redet von morgen, übermorgen oder zumindest in ein paar Wochen.
    Niemand kann den Zeitpunkt des Kollaps seriös vorhersagen, nur dass er in Jahren ausgedrückt nicht mehr fern sein kann.

    Die Entwicklung sämtlicher Vergleichsparameter (Geldmenge, Verschuldung etc.) verläuft exponentiell, dass MUSS irgendwann kippen.

    Wer auf Sicht von Jahren (BREIT gefächert) investiert kann noch eine Weile gut damit fahren, aber eben nicht auf Dauer.

  • Ich gebe Herrn Faber in Vielem Recht aber nicht in allem. Hinsichtlich des Euro ist nicht die Rettung das Problem, sondern ihr "Wie". Die Sparerei um jeden Preis macht mehr kaputt als ganz. Allerdings dürfte Herrn Fabers Rezept - Währung abwerten, und Schulden damit einfach wegrechnen, zur alleinigen Last des Gläubigers - den zusammenbruch des Finanzsystems eher beschleunigen als aufhalten. Nach der Währungsabwertung haben die betroffenen Völker Luft, können aber den Preis für diese Luft nicht (mehr) sehen. Sie leben munter weiter wie bisher, und rennen in die nächste Abwertung. Und so weiter und so fort, und in 20-30 Jahren stehen sie in der nächsten Katastrophe, es braucht eine Währungsreform, die vom Ausland garantiert wird, weil die eigene Währung völlig zugrundegewirtschaftet wurde. Die Reform wird so schmerzhaft wie heute die Eurorettung. Besser wären Eurobonds geweesen, aber nicht für die Altschulden, die man zunächst langfristig hätte stunden sollen, anstatt eine (Teil)schuldenschnitt vorzunehmen, der die seriösen Anlager vergnatzt und die Spekulanten angezogen hat. Mit den Eurobonds hätten die Krisenländer, unter der Aufsicht der Kommission, die der Fiskalpakt ohnehin vorsah, die Kosten des Strukturwandels zwischenfinanzieren können, so wie D. das auch gemacht hat, mit Erfolg. Strukturwandel bringt immer Arbeitslosigkeit + Verlust lange vor dem Gewinn des Wandels. "Abgefedert" steigen die Belastungen der Gesellschaft ertragbar, wenn auch schmerzlich. Beim Brutalosparen machen sie alles kaputt.

  • @Schlingel:

    "Das ist doch überhaupt nicht der Punkt. Den Zeitpunkt kann eh niemand absehen."

    Doch, GENAU DAS ist der Punkt. Ein allgemeines Plappern über den Untergang ist völlig ohne Wert. Jedes System wird untergehen, spätestens beim Erlöschen der Sonne. Einfach nur Schwarzsehen ist keine Prophetie, sondern einfach nur schwarzsehen. Es hat keinen inneren Wert.

    Erst wenn jemand Ereignis UND Zeitpunkt im Vorfeld bestimmen kann, dann ist es eine echte Vorhersage und hat einen echten Wert, weil dann sind die Aussagen a) prüfbar und b) haben Relevanz für eigene Entscheidungen.

  • Die Gier der internationalen Finanzterroristen MUSS ja zwangsläufig zum Kollaps führen.Eine logische Folge.
    Ob nun nächste Woche oder in zehn Jahren ist egal.
    Während Wachstum immer nur linear sein kann,soll das Vermögen exponentiell im Zinssysetm wachsen.
    Das führt zwangsläufig dazu,dass die Schulden irgendwann
    nicht mehr gedeckt werden können.Die Zinsen-Zinseszinsen
    fressen alles auf.Wenn Zinsen immer weiter durch Schulden bezahlt werden,ist das Ende vorgegeben.Dann knallt es eben.

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