Kurseinbruch
UBS droht Ärger in China

Einer Sparte der Schweizer Großbank UBS droht eine Strafe in China. Die Börse Schanghai wird wegen Kurseinbrüchen am 20. Dezember aktiv – auch weiteren Brokern drohen Konsequenzen.
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Die Börse Schanghai wird unter anderem gegen eine Sparte der UBS und der China International Capital Maßnahmen im Zusammenhang mit einem Kurseinbruch am 20. Dezember ergreifen, wie ein Vertreter der Börse sagte. Verkaufsorders hätten zu dem Kurseinbruch geführt, erläuterte er.

UBS Securities, CICC, Guotai Junan Securities und Orient Securities Co. drohten Strafen, weil sie ihr professionelles Urteilsvermögen nicht genutzt und Orders von den Konten qualifizierter ausländischer institutioneller Investoren nicht sorgfältig geprüft hätten, berichtete die Shanghai Securities News am Montag. Bei den institutionellen Investoren handelt es sich demzufolge um UBS, Citigroup, HSBC Holdings und Martin Currie Investment Management. Der Vertreter der Börse, der seinen Namen aufgrund der Börsenvorschriften nicht genannt haben wollte, sagte, es seien Schritte geplant und bestätigte den Zeitungsbericht. Weiter wollte er sich nicht äußern.

In den letzten Handelsminuten am 20. Dezember waren die Aktien von Banken, darunter China Construction Bank und Bank of Communications , eingebrochen. Die chinesische Börsenaufsicht teilte am 27. Dezember in Bezug auf den Kurseinbruch mit, dass die Ausführung großer Transaktionen mit deutlichen Abweichungen vom Marktpreis “störend” sei.

Sprecher von Citigroup, HSBC und UBS wollten sich nicht äußern. CICC, Guotai Junan und Martin Currie beantworteten E- Mails mit der Bitte um einen Kommentar nicht unmittelbar, und Telefonanrufe bei Orient Securities blieben unbeantwortet.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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  • "Verkaufsorders hätten zu dem Kurseinbruch geführt, erläuterte er."

    Das soll es geben. Aber ernsthaft, die manipulative chinesische Führung wird nervös. Der nächste BankenCrash kommt aus Fernost.

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