Lars Thomsen zur Geldanlage
„Die nächste Krise wird keine der Banken sein“

Der prominente Zukunftsforscher Lars Thomsen kennt die Trends der Zukunft. Im Interview spricht er darüber, welche Chance medizinische Revolution, denkende Autos und Robotik privaten Geldanleger bieten.

Lars Thomsen ist begeistert von seinen Themen. Beim Gespräch in Frankfurt breitet der Berater und Gründer des Think Tanks „Future Matters“ seine Vision der Welt von Morgen aus. Er erkennt eine technologische Umwälzung, die das Leben der Menschen umkrempeln wird. Hier können Anleger seiner Meinung nach Geld verdienen.

Herr Thomsen, wie wird man Zukunftsforscher?
Eine recht große Zahl von Historikern erforscht die Vergangenheit. Aber viel weniger blicken in die andere Richtung. Mich hat schon in der Schule gestört, dass wir uns zwar mit Geschichte beschäftigten, aber nicht mit der Zukunft, denn die erschien mir wesentlich spannender.

Bei Zukunft fällt uns Science Fiction ein. Haben Sie Jules Verne gelesen?
Nie komplett. Aber er war ein Zukunftsdenker. Zukunft hat viel mit Vorstellungskraft zu tun.

Was wird die größte Veränderung sein?
Wir Menschen müssen heute viele Routinearbeiten machen. Das werden künftig Maschinen übernehmen.

Ein Zukunftsbereich ist Pharma, ist Biotechnologie. Gibt es hier einen großen Schub?
Ja, denn es kommt noch eine neue Form der Medizin hinzu. Die wird die Behandlungsmethoden verändern. Heute dominieren zwei Ansätze: Entweder chirurgisch, wir schneiden in den Körper, oder medikamentös, indem wir Chemikalien in den Körper kippen. Jetzt entsteht gerade eine weitere Methode: die medizinische Genetik, die in die Erbinformationen eingreift.

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Im Gespräch mit dem Computer

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„Da steht uns einiges bevor“

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