Markt
US-Streit machte Geldmarktfonds unbeliebt

Der Streit um die Anhebung der Schuldengrenze in den USA ist vor allem an US-basierten Geldmarktfonds nicht spurlos vorüber gegangen. Der größte Abfluss seit 2011 ist das Ergebnis der Turbulenzen.
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FrankfurtDie Angst vor einer Zahlungsunfähigkeit der weltgrößten Volkswirtschaft hat US-basierten Geldmarktfonds eine turbulente Woche beschert. Wie aus Daten des zu Thomson Reuters gehörenden Analysehauses Lipper hervorgeht, zogen Anleger bis Donnerstag 43 Milliarden US-Dollar (31,60 Milliarden Euro) ab. Seit August 2011 ist das der größte Abfluss innerhalb einer Woche. „Die Anleger haben versucht, pro-aktiv zu agieren“, sagte Jeff Tjornehoj von Lipper. Die Fonds sind unter anderem in kurz laufende US-Staatspapiere investiert.

Senat und Repräsentantenhaus hatten wochenlang um einen Übergangshaushalt und die Anhebung der Schuldengrenze gerungen - in der Nacht zum Donnerstag erfolgte dann die Einigung in letzter Minute. Mit dem Kompromiss konnte gerade noch eine Zahlungsunfähigkeit der USA verhindert werden.

Während die Geldmarktfonds unter Abflüssen litten, blühten die Aktienfonds auf. Auf rund 12,7 Milliarden Dollar (9,3 Milliarden Euro) summierten sich laut Lipper die Zuflüsse in der abgelaufenen Woche. „Aktien-Anleger waren viel zuversichtlicher, dass es im US-Etatstreit zu einem Deal kommt,„ sagte Tjornehoj.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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