Methode
Wie Firstfive die besten Geldmanager ermittelt

Sich freiwillig dem messbaren Vergleich stellen, ob die angestellten Vermögensberater des Hauses ein gutes Händchen fürs Geld haben – da sträuben sich vielen Bankenchefs an den feinen Adressen von der Binnenalster bis zum Genfer See die Nackenhaare.

Doch genau darum geht es im Depot-Check des Beratungsunternehmens Firstfive: handfeste Informationen, die ein Kunde braucht, um einen guten Geldmanager zu finden oder den eigenen zu beurteilen. Wie viel mehr holt er heraus als andere? Ist die ausgewiesene Rendite korrekt? Wie riskant investiert er mein Geld, um die anvisierte Rendite zu schaffen? Ist er womöglich ein Gebührenschneider?

Anhand von rund 270 realen Kundendepots von mehr als 70 teilnehmenden Banken und unabhängigen Verwaltern wertet Firstfive die tatsächlichen Rendite und die dafür eingegangenen Risiken aus. Reine Muster- und Spielgelddepots, wie sie in Wettbewerben vieler Anlegermagazine üblich sind, haben in dieser Auswertung keine Chance. Die Datenbank von Firstfive bildet zwar nur einen Teil des Marktes ab und ist insofern nicht repräsentativ. Doch sie erlaubt wertvolle Rückschlüsse aus Sicht der Kunden: Außer den erzielten Renditen und dafür eingegangenen Risiken liefert die Analyse auch Informationen darüber, wie oft ein Verwalter das Vermögen umschichtet – und welche Transaktionskosten dabei eigentlich anfallen. Auch, ob er ein Faible für bestimmte Aktien, Rohstoffe oder Derivate hat, wird deutlich.

Die Depots werden von Firstfive in vier Risikoklassen eingeteilt, von konservativ, wobei der Erhalt des Vermögens zu jeder Zeit eine rigide Vorgabe ist, bis zu stark aktienlastigen Mischungen, die auf hohe zweistellige Gewinne zielen. Aus allen vier Klassen veröffentlicht die Wirtschaftswoche die jeweils fünf Besten. Um in der Analyse berücksichtigt zu werden, muss der Verwalter den Depotbestand sowie sämtliche Käufe und Verkäufe mindestens ein Jahr lang an Firstfive übermitteln – im eigenen oder im Auftrag des Kunden. Eine Software errechnet aus den anonymisierten Daten, wie das Depot im Vergleich zu ähnlichen Portfolios anderer Banken und Verwalter abschneidet. Privatleute können bei Firstfive die Qualität ihres Vermögensverwalters checken lassen. Die Kosten von 1 190 Euro im Jahr sind teilweise steuerlich absetzbar.


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