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Michael Dell langt kräftig zu

Auch die Insider der börsennotierten US-Firmen blicken wieder optimistischer in die Zukunft. Das zeigt die monatliche Statistik der Finanzagentur Thomson.

HB HOUSTON. „Das Verhältnis von gekauften zu verkauf-ten Aktien liegt zurzeit auf dem stärksten Wert seit mehr als einem Jahr“, sagt Jaseem Hasib, führender Research-Analyst bei Thomson. Vor allem in den Energie-, Gesundheits- und Finanzsektoren wurde im Mai stark zugekauft.

Zu den eifrigsten Käufern gehörte Michael Dell, der Gründer des gleichnamigen Computergiganten, der Ende Mai 70 Millionen Dollar für zusätzliche eigene Titel ausgab. Bei Chesapeake Energy stockten in den vergangenen Monaten gleich mehrere Insider ihre Aktienzahl deutlich auf. Auch der Chef des Satellitenradios Sirius kaufte weitere Aktien für mehr als eine Million Dollar.

Verkäufe meldeten dagegen vor allem Direktoren und Großanleger von Technologiefirmen sowie in Teilen des Einzelhandels. Cisco-Chef John Chambers sowie ein Direktor des Telekomausrüsters Qualcomm warfen Aktien ihrer Firmen im Wert von je 26 Millionen Dollar auf den Markt, meldet Thomson. Zudem wies im Mai jeder einzelne US-Wirtschaftssektor eine höhere Zahl von Insiderverkäufen auf als im Vormonat.

Dass das Volumen der verkauften Eigenaktien mit mehr als fünf Milliarden Dollar das der Käufe bei rund 330 Millionen weit übersteigt, sollte unterdessen nicht als negatives Zeichen missverstanden werden, sagt Jaseem Hasib: „Da die ausgeführten Optionen in diesen Gradmesser nicht mit eingerechnet werden, liegt der Verkaufswert immer höher als die Käufe. Das war selbst zu den Rekordzeiten in den 1990er-Jahren so .“

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