Tesla Model 3

Die letzte Rally des E-Autoherstellers nutzen, rät Morgan Stanley.

(Foto: dpa)

Morgan-Stanley-Analyst Darum empfiehlt ein Analyst, jetzt Tesla-Aktien zu verkaufen

Tesla-Aktionäre sollten die hohen Kurse nutzen, um auszusteigen, rät ein Analyst der US-Großbank Morgan Stanley.
2 Kommentare

Aktionäre mit Tesla-Aktien im Portfolio sollten am besten jetzt ihre Papiere auf den Markt werfen. Dazu rät zumindest der Analyst Adam Jonas von der US-Bank Morgan Stanley nach einem Bericht von CNBC. Grund dafür sind nicht etwa die zahlreichen Schlagzeilen wie etwa rote Zahlen oder massive Probleme mit den Batterien des E-Auto-Pioniers.

Der Analyst der US-Großbank geht vielmehr davon aus, dass die Konkurrenz durch Amazon und die Google-Tochter Waymo zu stark wird. Amazon breitet sich mit eigenen Fahr- und Logistikdiensten vor allem auf dem US-Markt immer weiter aus.

Das könnte die Preise drücken, befürchtet der Analyst. Waymo darf seit Februar im US-Bundesstaat Arizona einen Fahrdienst mit autonomen Elektrofahrzeugen anbieten und drängt ebenfalls auf den E-Auto-Markt.

Die Prognose für Tesla selbst ist dem Bericht zufolge durchaus positiv. „Wir gehen davon aus, dass Tesla die Engpässe überwinden und Produktion von Modell 3 im Laufe des Jahres 2018 ankurbeln wird. Der Anstieg des Cashflows und die gute Stimmung bietet zudem eine Verkaufschance, bevor neue Probleme entstehen,“ schrieb Analyst Jonas am Freitag an die Kunden unter dem Titel „Model 3 Delivery Milestones“. Mit dem Modell 3 will Tesla den Massenmarkt erreichen. „Nutzen sie die Chance zum Ausstieg aus der Aktie,“ heißt es weiter. Anleger könnten somit noch von den Erfolgen des Unternehmens profitieren.

Jonas bestätigte sein Kursziel von 379 Dollar für Tesla-Aktien, was einem 15-prozentigen Aufwärtspotenzial gegenüber dem Donnerstagsschlusskurs entspricht.

„Betrachten wir die Tesla-Story mit einem langen Anlagehorizont, lautet unsere These, dass das Unternehmen einem weit größerem Wettbewerb ausgesetzt sein wird, als wir derzeit im Bereich Elektrofahrzeuge, autonomes Fahren und Sharing Mobility erwarten.“

Die Aktien der Elektroautohersteller haben sich in den vergangenen zwölf Monaten besser als der Markt entwickelt, was am Freitag einem Plus gut 33 Prozent gegenüber dem S&P 500 entsprach.

Jonas schätzt, dass es jedoch in Zukunft für Tesla schwieriger wird, weil die bisherige dominierende Stellung des Konzerns bröckelt.

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass Chefbuchhalter Eric Branderiz das Unternehmen aus persönlichen Gründen verlassen hat. Die Aktie gab anschließend 1,9 Prozent nach.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite

Mehr zu: Morgan-Stanley-Analyst - Darum empfiehlt ein Analyst, jetzt Tesla-Aktien zu verkaufen

2 Kommentare zu "Morgan-Stanley-Analyst: Darum empfiehlt ein Analyst, jetzt Tesla-Aktien zu verkaufen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Tesla fehlt eben so ein Gründervater wie ihn VW damals hatte. Pech!

  • Man könnte auch schreiben, der Laden ist seit langem pleite. Nun Ja, das Kind ruft jetzt, der hat keine Kleider an.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%