Morgan Stanley-Liste: Die besten US-Aktien für langfristige Anleger

Morgan Stanley-Liste
Die besten US-Aktien für langfristige Anleger

An der Wall Street ist der Bulle los. Doch auf welche US-Aktien kann man langfristig setzen? Analysten von Morgan Stanley haben ihre Top-Picks für die kommenden Jahre vorgestellt. Darunter sind einige Überraschungen.
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Kommentare zu "Die besten US-Aktien für langfristige Anleger"

Alle Kommentare
  • 2 Schlagseilen Von der heutigen HB:
    1. "Nach dem Allzeithoch des wichtigen Marktbarometers S&P stellt sich bei US-Börsianern die Angst vor einem Rücksetzer ein. Experten rechnen mit Verlusten - und das nicht nur, weil Zypern weiter für Ärger sorgen könnte. Mehr…"
    2. "Die amerikanischen Börsen befinden sich mitten in einer Rally. Der S&P 500 (siehe Kurschart), der die 500 größten börsennotierten Firmen der USA umfasst, steht auf einem Allzeithoch – und es sieht danach aus, als würde es noch weiter nach oben gehen. "
    Was nun?

  • zum dollarrisiko: viele unternehmen sind sehr international. viele haben über 2/3 der umsätze im ausland, das heißt, wenn der dollar fällt, steigen die gewinne im ausland. das ganze reguliert sich daher zu einem großen teil für uns europäische anleger von selbst. nur ein starkes aufwerten des euros gegenüber fast allen ländern wäre wirklich ein problem. wenn man darauf setzt ist man natürlich mit s&p 500 aktien nicht gut beraten. sonst besteht aber ebenso die möglichkeit, dass der euro im kurs sinkt. im historischen mittel waren us aktien a) weniger volatil und b) sind stärker gestiegen (auch auf eurobasis) als daxaktien.

  • die ausschüttung setzt sich aus 2 dingen zusammen: aktienrückkauf und dividende. im amerikanischen raum wird sich stärker auf den aktienrückkauf konzentriert, was langfristige dividendensteigerungen ermöglicht. dazu am besten die dividendenentwicklungen in den usa und europa vergleichen. das shareholder value konzept ist in den usa langfristiger ausgelegt. siehe z.b. auch die dividen aristoracts list (http://www.dividendgrowthinvestor.com/2011/12/dividend-aristocrats-list-for-2012.html) dass konzerne seit 5 jahrzehnten jedes jahr die dividende erhöht haben, ist in europa ja fast undenkbar.

  • Die Dividenden aller genannten Unternehmen sind deutlich schlechter als von in der EU gelisteten Unternehmen. Warum sollte man eine Dividende von unter 5% des Aktienkurses akzeptieren zusammen mit einem massiven Währungsrisiko?

  • Der Witz, die teursten Aktien zu kaufen, stammt von Morgan Stanley und nicht von Handelsblatt.
    Und es ist überall in den Medien gleich = man trägt zusammen die grössten Dummheiten, Manipulationen und bezahlte Werbung auf Aktien, ohne eigene Köfpe zu benutzen und überlegen, dass man immer unter KGV 16, unter KBV 3 und unter KUV 3 kaufen sollte, falls der Gewinn und Umsatz heuer oder langfristig steigen soll, weil dem Unternehmen keine Konkurenz schadet. Also niemals die Aktien Facebook, Amazon, Apple, Nokia, Intel, General Motors, keine Aerolinie und keine Solar-Aktien.

  • Ich bin etwas irritiert. Seit wann ist ein hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis ein Kauf-Signal (siehe Amazon-Bewertung usw.)? Das bedeutet nur, dass die Aktie derzeit sehr teuer ist und man auf Gewinne in der Zukunft spekuliert. Hat das Handelsblatt hier wieder einen Germanistik-Studenten schreiben lassen?

  • die trefferquoten von technischen analysten sind auch nicht gerade prikelnd. auf sehr lange sicht (z.b. für die altersvorsorge) ist die fundamental analyse sehr hilfreich, auf kurze sicht ist es eher die technische analyse. meine meinung. aber das thema ist ja eh ein glaubenskrieg ;)

  • Der Ansatz der fundamentalen Analyse von Unternehmensdaten und Erwartungen ist schon aufgrund des Scheiterns der unzähligen Fonds, die nach diesem Muster arbeiten, obsolet. Nach meiner Erfahrung seit 22 Jahren sind technische Modellen, wie z.B. der Kauf/Verkauf nach Relative-Stärke-Kriterien erfolgreicher, weil sie die Grundfehlerquelle menschlicher Entscheidungsmuster, den emotionalen Handel, ausschließen. (rs-depot.de)