Musterdepot
Der chinesische Drache keucht

Die aktuellen Konjunkturdaten lassen Daniel Hupfer kritisch auf ein China-Investment blicken. Asien als Region bleibe aber weiter attraktiv. Und Alexander Kovalenko mahnt die Beteiligten im Ukraine-Konflikt zur Umsicht.
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Die jüngsten Konjunkturdaten aus China sind zwar in der Summe nicht erfreulich, für den Markt sollten diese verkraftbar sein. Der Einkaufsmanagerindex ist unerwartet stark gefallen und mit einem Wert von 50,3 signalisiert er nur noch ein geringes Wachstums für die kommende Zeit. Nun wird der Ruf nach einem staatlichen Konjunkturprogramm wieder lauter.

Allerdings hatte die chinesische Notenbank in den vergangenen Monaten immer wieder Bedenken über eine Spekulationsblase im Immobiliensektor geäußert und die Kreditvergabe eher eingeschränkt. Nun wird eine Kehrtwende gefordert, um das Wachstum nicht weiter absinken zu lassen.

Wir hatten bereits vor einigen Tagen unser direktes China-Investment mit hohem Gewinn veräußert, sind aber weiter durch andere ETFs stark in Asien investiert. Wir erwarten, dass diese Region weiterhin ein wichtiger Impulsgeber für die globale Wirtschaftsentwicklung bleibt, und somit erscheint auch eine hohe Investitionsquote gerechtfertigt.

Auf der Seite der Unternehmen gibt es kaum kursbewegenden Nachrichten. Auffallend bleibt die Schwäche bei den Automobilaktien. VW konnte von der Erholung des Dax nicht so stark wie andere Unternehmen profitieren. Allerdings sollte die geringe Bewertung von Volkswagen die Aktie vor einen starken Kursverfall schützen. Relevante Nachrichten zur weiteren Geschäftsentwicklung gibt es erst wieder zum Ende des Quartals.

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