Musterdepots: 2017 steigt die Zahl der Insolvenzen

Musterdepots
2017 steigt die Zahl der Insolvenzen

Erstmals seit sieben Jahren werden 2017 mehr Unternehmen pleitegehen, zeigt eine neue Studie. Das hat Folgen für die Aktienkurse. Musterdepotstratege Georgios Kokologiannis zeigt, wie er das Depot dafür wappnet.
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Mit der vermeintlichen Aussicht auf anziehende Ausfuhrerlöse aufgrund der Euro-Schwäche begründen Optimisten maßgeblich ihre Zuversicht für Aktien deutscher Unternehmen. Allerdings gibt es auch ernstzunehmende Warnsignale. So dürften Einnahmeausfälle im Auslandsgeschäft durch Firmenpleiten in den kommenden Monaten zunehmen.

Erstmals seit sieben Jahren wird weltweit die Zahl der Insolvenzen 2017 steigen. Das geht aus einer aktuellen Studie des Kreditversicherers Euler Hermes hervor. Das Exportrisiko hiesiger Unternehmen steige dadurch. Gründe für die Trendwende bei Insolvenzen seien die schwache Weltwirtschaft, das sinkende Wachstum des Welthandels, starker Preiswettbewerb und volatile Währungen.

Zwar wachse die globale Wirtschaft nach Einschätzung der Experten von Euler Hermes um rund 2,8 Prozent. Dies reiche aber nicht aus, um einen Anstieg der Insolvenzen zu verhindern. Bei drei der fünf wichtigsten Handelspartner deutscher Unternehmen werden demnach im neuen Jahr die Fallzahlen teils stark ansteigen: In China um satte zehn Prozent, in Großbritannien um fünf Prozent und in den USA um ein Prozent.

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  • @Depot Kokologiannis

    Es gibt Leute mit einer robusten seelischen Verfassung. Fürchten weder Tod noch Teufel. Dazu zähle ich auch mich selbst.

    Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch ängstliche Menschen. Fürchten sich vor jedem Windhauch. Halten es für ein Thema, wenn die rekordverdächtig niedrige Zahl von Firmenpleiten vielleicht wieder etwas zulegt.

    Ängstlichkeit ist nicht verboten. Sie ist auch kein Grund für Hänselei. Aber muß man mit dieser Charaktereigenschaft unbedingt an den Aktienmarkt gehen, der stets und ständig mit Risiken aufwartet? Vielleicht kennen Sie das Sprichwort "Wer die Hitze der Küche nicht verträgt, sollte nicht Koch werden".

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