Musterdepots Alle Augen auf die Geldpolitik

Die Anleger schauen auf die Inflationszahlen in Deutschland und Europa – und auf die Geldpolitik Mario Draghis. Dieser wird die Märkte nicht enttäuschen wollen, glaubt Handelsblatt-Autor Georgios Kokologiannis.
Kommentieren
Alexander Kovalenko

Alexander Kovalenko

Frankfurt am MainEnde letzter Woche wurde die aktuelle Inflationsrate in Deutschland vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Die Verbraucherpreise haben sich im Vergleich zum Vorjahresmonat kaum verändert. Die Volkswirte haben mit einem minimalen Anstieg von 0,1 Prozent gerechnet. Die massiv gesunkenen Energiekosten sind für die fehlende Inflation verantwortlich.

Die Nahrungsmittel, die Wohnkosten und die Dienstleistungen sind im Vergleich zum Vorjahr dagegen um rund ein Prozent teurer geworden. In Frankreich und Spanien sind die Teuerungsraten sogar negativ ausgefallen. Die EZB Zielmarke von etwa zwei Prozent bleibt aus der heutigen Perspektive extrem schwer zu erreichen.

Aus den USA gab es dagegen am Freitag eher positive konjunkturelle Nachrichten. Im vierten Quartal ist die größte Volkswirtschaft der Welt um annualisiert 1,0 Prozent gewachsen, was die Erwartungen der Ökonomen übertroffen hat. Absolut gesehen ist diese Wachstumsrate allerdings sehr bescheiden.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Draghi wird enttäuschte Markterwartungen nicht riskieren
Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen

0 Kommentare zu "Musterdepots: Alle Augen auf die Geldpolitik"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%