Musterdepots

An Rohstoffen scheiden sich die Geister

Gold ist billig – dennoch verzichtet Anlageprofi Hupfer darauf, es ins Depot zu nehmen. Sein Kollege Kovalenko ist bei Rohstoffen schon aufgeschlossener. Redakteur Kokologiannis treiben inflationsgeschützte Anleihen um.
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Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Seit dem Erreichen eines Preises von knapp 1.900 US-Dollar im September 2011 hat Gold bis heute fast 40 Prozent an Wert eingebüßt. Für europäische Anleger fällt das Minus dank der zwischenzeitlichen Aufwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro mit 25 Prozent etwas geringer aus.

Gold war vor allem als Krisenwährung nach der Pleite der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 und nach dem Ausbruch der Schuldenkrise 2010 bei Anlegern stark begehrt. Die einen befürchteten aufgrund der expansiven Geldpolitik der Notenbanken eine kommende Hyperinflation, andere glaubten sich mit Gold vor dem Zusammenbruch ganzer Währungen wappnen zu können.

Doch ist es bislang weder zu einem starken Inflationsanstieg, noch zu dem Zusammenbruch von Geldsystemen gekommen. Wer nicht Anhänger von Weltuntergangsszenarien ist, lässt zumindest unter Anlagegesichtspunkten die Finger vom Gold.

Im Rahmen unserer Anlagestrategie erwerben wir grundsätzlich keine Edelmetalle oder Rohstoffe als Direktinvestments. Die Prognose von Rohstoffpreisen ist unseres Erachtens extrem schwierig. So konnte man in der vergangenen Jahren häufig beobachten, dass die Preise von Rohstoffen spekulativ und weniger fundamental beeinflusst waren.

Rohstoffsektor ist unterbewertet
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