Musterdepots

Anleger müssen Volatilität aushalten

Zum Jahresende spielen die Aktienmärkte noch einmal verrückt. Ausgelöst wird das Hin und Her von der Rubel-Krise und einem stark fallenden Ölpreis. Was das für die Musterdepots bedeutet.
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Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Wer hätte gedacht, dass die Kapitalmärkte so kurz von Weihnachten nochmal komplett verrücktspielen. Ausgelöst durch den scharfen Verfall des Rohölpreises sind in den letzten Tagen die Währungen der erdölfördernden Staaten kräftig unter Druck geraten. Insbesondere der russische Rubel hat Kapriolen geschlagen und seit Anfang Dezember in der Spitze etwa 50 Prozent an Wert gegen den Euro verloren.

Aber auch die norwegische Krone gab in diesem Zeitraum über zehn Prozent nach und befindet sich mittlerweile auf dem gleichen niedrigen Niveau wie zuletzt in der Finanzmarktkrise 2008/2009.

Für langfristig orientierte Kapitalanleger rückt bei diesem Niveau in der norwegischen Krone der Zeitpunkt näher, erste Bestände zu kaufen, denn Norwegen wird als eines der reichsten Länder der Welt, trotz starker Ölabhängigkeit, auch diese Krise überstehen. Allerdings brauchen Anleger hierfür einen längeren Anlagehorizont und müssen die zwischenzeitliche Volatilität aushalten.

Wir werden uns die Marktverzerrungen im Bereich der Rohstoffe und Währungen weiter anschauen. Im Portfolio leiden wir derzeit etwas unter der allgemeinen Unsicherheit insbesondere über unser hohes Exposure am Aktienmarkt. Allerdings rechnen wir auch wieder mit einer Normalisierung und versuchen daher, die Opportunitäten in dieser Marktphase zu erkennen und wahrzunehmen.

Die Federal Reserve im Fokus
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