Musterdepots Anleger zeigen Skepsis

Nach den Privaten nehmen jetzt auch die institutionellen Anleger die Märkte zunehmend als teuer wahr. Für Georgios Kokologiannis keine Überraschung. Warum Anleger jetzt auf Derivate und Bargeld setzten sollten.
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Georgios Kokologiannis Quelle: Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

(Foto: Pablo Castagnola)

DüsseldorfErneut ist der Dax diese Woche unter den Schlussstand des vergangenen Jahres von 9552 Punkten abgerutscht. Dabei wurden noch bis vor kurzem die meisten Anlageprofis nicht müde zu beteuern, dass es selbstverständlich auch 2014 weiter aufwärtsgehen werde am Aktienmarkt. Der Sprung des deutschen Leitindexes über die 10000er-Marke war zur reinen Formsache erklärt worden.

Doch allmählich ändert sich hier die Erwartungshaltung: „Nach den Privaten werden jetzt auch die institutionellen Anleger zunehmend auf mittlere Sicht skeptisch“, berichtet das Analysehauses Sentix. Die Experten untersuchen regelmäßig die Stimmung der Investoren und ziehen daraus Schlüsse für die weitere Entwicklung der Börsen.

Meine Einschätzung muss ich nicht anpassen: Schon seit Wochen habe ich das Handelsblatt-Musterdepot defensiv ausgerichtet – und bis auf weiteres bleibt es auch dabei: Nur mit etwa einem Viertel des Depotkapitals setze ich auf anziehende Aktienkurse. Zwei Drittel des Geldes steckt dagegen in speziellen Derivaten, die auch bei einer Seitwärtsbewegung der Börsen eine interessante Rendite erzielen - oder sogar von stärkeren Kursrückgängen profitieren. Den Rest halte ich in Form von Bargeld trocken.

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