Musterdepots Anleihemarkt und starker Euro drücken auf die Stimmung der Anleger

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Sönke Niefünd blickt trotz hoher Verluste in den vergangenen Tagen positiv auf das Aktienmarktjahr 2018.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Die oft herbeigeschriebene Korrektur ist da. Auffällig ist, dass beinahe alle Kurse verlieren, aber kein Dax-Titel nach unten ausreißt. Nicht Unternehmensnachrichten lösen die Korrektur aus, sondern Sorgen wegen höherer Zinsen. Ob sich rasch neue Käufer finden, die gerne auf leicht ermäßigtem Kursniveau zugreifen oder ob diesmal eine ausgeprägte Börsenschwäche folgt, ist noch nicht ausgemacht. Die Art und Weise, wie (Zwischen-)Erholungen verlaufen, wird es in den kommenden Tagen oder Wochen zeigen. Wir halten erst einmal still und fühlen uns mit der hohen Cashquote wohl.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Das Börsenjahr 2018 hat im Januar einen beeindruckenden Start hingelegt. In den ersten drei Wochen konnten beinahe alle wichtigen Aktienindizes der Industrieländer merklich zulegen. Das letzte Monatsdrittel brachte zwar eine leichte Korrektur, dies konnte jedoch einen positiven Berichtsperiodenabschluss nicht verhindern. Die US-amerikanischen Börsen haben erneut die Führung übernommen und signifikante Kurssteigerungen verzeichnet. So konnte der S&P 500 den Januar mit einem Plus von 5,6 Prozent beenden. Dem Dax gelang eine Wertsteigerung von über zwei Prozent.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

In Europa drücken die Entwicklungen am Anleihemarkt und der starke Euro weiter auf die Stimmung der Anleger. US-Aktien sind in der Vorwoche so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr gefallen. Jetzt fürchten manche, dass fallende Preise von Öl, Gold und Bitcoins böse Omen sind. Die positiven Meldungen der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie und der Euro-Wirtschaft können den negativen Markttrend nichts entgegenbringen. Günstiges Geld, attraktive Dividendenrenditen und starke Unternehmensgewinne lassen uns positiv auf die Aktienmärkte für 2018 blicken.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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