Musterdepots: Attraktive spanische Aktie

Musterdepots
Attraktive spanische Aktie

Alexander Kovalenko hat Iberdrola in seinem Depot. Der spanische Versorger hat in seinem Portfolio bereits für einen Gewinn von 35 Prozent gesorgt. Daniel Hupfer blickt indes auf das Auseinanderdriften der Notenbanken.
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Der spanische Versorger Iberdrola setzt seine Internationalisierung fort. In den USA erwirbt der Konzern eine Energiefirma UIL Holdings. Die Transaktionssumme wird auf circa drei Milliarden US-Dollar geschätzt. Diese neue Beteiligung soll mit der bereits bestehenden US-Tochter der Spanier verschmolzen und das neue Unternehmen an die Börse gebracht werden.

Der Kundenstamm des neu entstehenden Versorgers wird auf drei Millionen Verbraucher, vor allem aus dem Osten der USA, geschätzt. Die Transaktion muss noch von den US-amerikanischen Kartellbehörden bewilligt und im Falle der positiven Entscheidung bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Außerhalb des heimischen Marktes ist Iberdrola bereits in Großbritannien, Lateinamerika und dort vor allem in Brasilien sowie in den USA stark vertreten. Die voranschreitende Internationalisierung ist teilweise eine Notmaßnahme, denn die Rahmenbedingungen auf dem spanischen Heimatmarkt haben sich seit einigen Jahren sukzessive verschlechtert. Vor allem eine neue Steuer auf die Stromherstellung sowie eine massive Kürzung der Subventionen für erneuerbare Energien haben den Spaniern seit 2011 bereits etwa 1,4 Milliarden Gewinn gekostet. Auf der anderen Seite hat der Konzern in den letzten Monaten von der Euro-Abwertung stark profitiert.

Mit der Iberdrola-Aktie haben wir bisher über 35 Prozent Gewinn (inklusive Dividende) gemacht. Trotz der erfreulichen Kursentwicklung bleibt sie jedoch laut unserer Analyse relativ günstig und bleibt im Musterdepot.  

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Notenbanken driften auseinander

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