Musterdepots
Auf die Hochzeit folgte die Trennung

Auch wenn es nur Gerüchte sind: Sollte sich herausstellen, dass VW eine Fusion mit Fiat/Chrysler plant, wird sich Daniel Hupfer von VW-Aktien trennen. Mit einem Blick auf vergangene Vermählungen erläutert er, warum.
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Bereits vor einigen Tagen haben wir die konjunkturelle Entwicklung in den USA kommentiert. In der Summe gehen wir von einer weiteren Erholung aus. Dieser Wirtschaftsraum ist für unser Portfolios von großer Bedeutung, da wir nahezu ein Drittel aller Aktien-Investments dort getätigt haben.

Von dieser Übergewichtung hat das Portfolio sehr profitiert. Sowohl der S&P 500-ETF als auch der Nasdaq-ETF haben seit dem Kauf nahezu zehn Prozent gewonnen. Aber auch die Einzelinvestitionen in wie zum Beispiel Cognizant legten zu.

Zusätzlich untermauert durch die konstruktive Charttechnik halten wir an dieser Übergewichtung fest, um weiter an dieser positiven Marktsituation zu partizipieren. Sowohl der Dow Jones als auch der S&P befinden sich in einem intakten Aufwärtstrend.

Die Nasdaq dagegen vollzieht eher eine Phase der Konsolidierung nachdem der Index im Juni deutlich gewinnen konnte Nach dieser Phase erwarten wir -von guten Konjunkturzahlen gestützt- neue Höchstkurse. Zusätzlich profitierten unsere US-Werte im Juli von der Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro in Höhe von 1,5 Prozent. 

Mit einer Spur Argwohn begleiten wir die Gerüchte, dass VW an Fiat/Chrysler interessiert sein könnte. Nur zu präsent sind noch die Erinnerungen an die gescheiterten Megafusionen von Daimler und Chrysler oder auch BMW und Rover in den Jahren zuvor. Wir halten an den Beständen an VW Vorzugsaktien fest, da aus unserer Sicht das Unternehmen attraktiv bewertet ist.

Sollten sich aber die Gerüchte konkretisieren, würden wir uns von dieser Position trennen, da wir aus heutiger Sicht keinen erkennbaren Mehrwert einer Fusion für VW erkennen können.

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