Musterdepots: Auf „Dividendenaristokraten“ setzen

Musterdepots
Auf „Dividendenaristokraten“ setzen

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Ulf Sommer beschäftigt sich mit dem Thema Dividende.
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Ulf Sommer, Handelsblatt

In regelmäßigen Abständen empfiehlt die DZ Bank vorsichtigen Anlegern, auf „Dividendenaristokraten“ zu setzen. Das sind Unternehmen, die in den letzten zehn Jahren immer Dividende bezahlt und möglichst oft angehoben haben. Auch wichtige Kennzahlen und Perspektiven müssen stimmen. Aus Deutschland finden sich Allianz, BASF, Deutsche Post, Axel Springer und Deutsche Euroshop auf der Liste, aus Europa Royal Dutch Shell, Total, Glaxo Smithkline, Sanofi und British American Tobacco. Mit allen Aktien erzielen Anleger gemessen am Kurs eine Dividendenrendite von mehr als drei Prozent.

Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Wenn es der Mensch oft nicht einmal schafft, das Wetter von morgen verlässlich vorauszusagen, wie soll er dann in der Lage sein, kurzfristige Börsen- und Wechselkursprognosen seriös und zuverlässig aufzustellen? Die Antwort ist: Gar nicht. Dennoch starrt alle Welt bei der Veröffentlichung von Prognosen zur Konjunktur- oder Börsenentwicklung auf die Wirtschaftsforschungsinstitute und Notenbanken. Wir verzichten darauf, kurzfristige Prognosen aufzustellen. Mit dem Wissen um eine auf fundamentalen Daten basierende Anlagestrategie kann man lernen, Marktschwankungen zu akzeptieren.

Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Für den deutschen Leitindex ging es nach seinem Rekordlauf Mitte der Woche wieder nach unten. Der Dax hatte am Mittwoch erstmals in seiner Geschichte die Marke von 12.900 Punkten übersprungen. Für uns ist die Volatilität in den Märkten zum Normalmodus geworden. Viele Anleger blicken ähnlich wie wir skeptisch auf das hohe Bewertungsniveau vieler schwergewichteter Technologiewerte aus den Vereinigten Staaten. Für Zukäufe unsererseits im Aktienbereich müssten die Werte deutlich sinken oder der Dax um 1000 Punkte oder mehr fallen.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

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