Musterdepots
Bergbau im Aufwind

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Alexander Kovalenko blickt auf die Entwicklung beim Bergbaukonzern BHP Billiton.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Sie hält, die Marke von 12.000 Dax-Punkten. Immer wieder startet der Dax Erholungsversuche, sobald er sich dem Niveau nähert. Das spricht für die Stärke des Index und der Bereitschaft der Anleger, auf etwas tieferem Preisniveau rasch einzusteigen. Allerdings, auch das gehört zur Wahrheit und Börsenpsychologie: Je öfter nach solchen Erholungsversuchen die Anschlusskäufe für einen weiteren Anstieg fehlen, desto geringer dürfte die Bereitschaft neuer Anleger sein, auf dem Niveau von 12.000 Punkten künftig noch einzusteigen. Insofern ist die Gefahr eines Abrutschens nicht gebannt.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Gute Nachrichten gibt es vom britisch-australischen Bergbaukonzern BHP Billiton. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat das Unternehmen seinen bereinigten Gewinn deutlich ausgebaut auf 6,7 Milliarden Dollar. Analysten hatten zwar mehr erwartet. Aber zwei andere Neuigkeiten sorgten dafür, dass bei BHP-Investoren am Ende die Freude überwog: der signifikante Rückgang der Verschuldung sowie der geplante Verkauf des Schieferöl- und -gasgeschäfts in den USA. Die BHP-Billiton-Aktie befindet sich seit Juni 2016 in unserem Musterdepot und hat sich bisher sehr erfreulich entwickelt.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Alle Augen sind den kommenden Tagen auf die amerikanische Kleinstadt Jackson Hole gerichtet, wo die wichtigsten Geldpolitiker der Welt zusammenkommen. Lässt US-Notenbankchefin Janet Yellen dort durchblicken, wann die Leitzinsen in den USA das nächste Mal angehoben werden? Und erklärt EZB-Präsident Mario Draghi möglicherweise, wann die Notenbank ihr Anleihekaufprogramm auslaufen lassen wird? Wir glauben, dass Draghi sich bedeckt halten wird. Sicher ist aus unserer Sicht nur eins: An den Aktien- und Rentenmärkten wird es wieder volatiler zugehen.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

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