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Was für Apple und gegen China spricht

Blackbox China

Die Konjunkturdaten aus China haben in der vergangenen Woche für volatile Kurse an den Aktienmärkten gesorgt. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt hat eine besondere Rolle im globalen Welthandel und gilt als eine Art Frühindikator für die Weltwirtschaftskonjunktur. Die Nachrichtenagentur Reuters hat neulich eine Umfrage unter 59 internationalen Ökonomen durchgeführt. Laut dieser Umfrage dürfte die chinesische Wirtschaft mit 6,6 Prozent im laufenden Jahr und mit 6,5 Prozent 2017 etwas stärker wachsen als bisher erwartet.

Solche Prognosen beziehungsweise Schätzungen sind allerdings mit sehr viel Vorsicht zu genießen, denn die realen Ergebnisse weichen sehr oft von den Erwartungen der Analysten ab. Die chinesische Regierung selbst will ein jährliches Wachstum zwischen 6,5 und sieben Prozent erzielen.

Dabei hat sie eine schwierige Aufgabe zu lösen: Einerseits wird ein sukzessiver Übergang von einer reinen Export- zu einer modernen Dienstleistungswirtschaft angestrebt, was unausweichlich mit dem Abbau der Überkapazitäten im industriellen Bereich verbunden ist. Andererseits sollen die sozialen Spannungen um jeden Preis vermieden werden.

Die Erfahrungen aus den letzten Jahren zeigen, dass die chinesische Regierung sich bisher keine großen Fehler geleistet hat sowie eine weise Wirtschaftspolitik und durchdachte konjunktursteuernde Maßnahmen betrieben hat. Eine „harte“ Landung im Reich der Mitte gehört somit nicht zu den wahrscheinlichsten Szenarien.

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