Musterdepots
Börsen-Achterbahn wird zum Normalfall

Die Geldpolitik der Notenbanken ist alles andere als eindeutig. Das verunsichert auch die Börsen. Anleger werden sich auf noch mehr Schwankungen einstellen müssen, sagt Handelsblatt-Autor Georgios Kokologiannis.

DüsseldorfIn dieser Handelswoche gab es erneut viele Kursschwankungen: Zwischen Wochenhoch und –tief beim deutschen Leitindex lagen bislang rund 400 Punkte. An dieses Auf und Ab werden sich Anleger in den nächsten Wochen auch weiter gewöhnen müssen. Denn die US-Notenbank hat mit der Veröffentlichung ihrer Protokolle nicht gerade zur Beruhigung beigetragen.

Denn die Notenbanker sind offenbar tief gespalten, wie es beim Thema Zinswende in den USA weitergeht. Die einen plädieren für weitere Zinserhöhungen, die anderen wie Chefin Janet Yellen wollen eher eine Pause einlegen und eventuell später noch mehr Geld in die Märkte pumpen zu können.

Solange es in diesem Punkt keine klare Richtung gibt, wird jede noch so kleine Äußerung eines Notenbankers auf das Thema Zinswende untersucht. Und bei jeder Sitzung der US-Notenbank kommt das Thema wieder auf die Tagesordnung. Da kann kein Vertrauen der Märkte entstehen.

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