Musterdepots
„Cash ist wieder King“

Die Ukraine-Krise sorgt für eine erhöhte Volatilität an den Börsen. Vor allem in Europa kämpfen die Märkte gegen die Unsicherheit. Eine schwere Zeit für die Musterdepots. Wie die Autoren das Börsengeschehen einschätzen.
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Die bis vor kurzem noch dominierende Sorglosigkeit an den Anlagemärkten geht allmählich verloren. So nehmen beispielsweise die Kursschwankungen an den europäischen Börse zu. Anfang der Woche sind die Volatilitätsindizes deutlich nach oben geschnellt. Der VDax etwa, der die Nervosität der Anleger am deutschen Aktienmarkt abbildet, hat um sieben Prozent zugelegt und markiert damit ein Zwei-Monatshoch.

Das ruft auch Anlageexperten auf den Plan: So warnen jetzt etwa Strategen von Axa Investment Managers, dass risikoreichere Anlageklassen anfällig für eine Korrektur zu sein scheinen. Viele Bewertungen seien schlicht zu hoch. Das betreffe auch festverzinsliche Papiere: Die gegenwärtige Situation an den Anleihemärkten sei für Anleger wie ein Giftcocktail: Die Bewertungen seien hoch, eine Korrektur durch erhöhte geopolitische Risiken erscheine wahrscheinlich, und gleichzeitig sei zu wenig Liquidität vorhanden. 

Insgesamt habe dies dazu geführt, dass einige renommierte Investoren bereits ihre Bargeld-Vorräte aufgefüllt hätten. Fazit der Profis: „Im Moment sieht alles danach aus, dass Cash wieder King ist.“ Ich schließe mich dieser Einschätzung an und halte mittlerweile rund ein Drittel des Depotkapitals in Form von Bargeld. In den kommenden Tagen und Wochen dürften sich interessante Zukaufmöglichkeiten ergeben.

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