Musterdepots Das erste Jahresquartal hatte es in sich

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Sönke Niefünd blickt aufs zurückliegende Quartal.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Neues Quartal, alte Sorgen: Dass China die jüngst von US-Präsident Donald Trump verhängten Importzölle mit höheren Einfuhrzöllen auf US-Produkte kontert, schürt bei Anlegern Ängste vor einem Handelskrieg. Auch etwas schwächere Konjunktursignale aus China und den USA belasten die Stimmung vor allem in Asien. Europäische und deutsche Standardwerte könnten dennoch 2018 Rekordgewinne erwirtschaften, was etwa den Dax bis Jahresende wieder klar steigen lassen sollte – aber nur, wenn es nicht zu einem globalen Handelskrieg kommt.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Das „Social-Trading“-Musterdepot ist eine Kombination aus dem Aktienkernportfolio mit aktuell 15 Einzeltiteln und einigen ausgewählten Zertifikaten von der Plattform Wikifolio.com. Ausgewählt werden Einzeltitel, die als unterbewertet gelten und ein gutes Geschäftsmodell haben. Bei der Selektion der Wikifolios nehmen wir die Strategien der jeweiligen Wikifolio-Manager unter die Lupe und versuchen, eine bestimmte Diversifikation auf der Strategieebene zu erreichen. Unter dem Strich ist unsere Anlagestrategie langfristig ausgerichtet, transaktionsarm und sieht eine hohe Investitionsquote vor.

Sönke Niefünd

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Das erste Quartal 2018 an den Kapitalmärkten hatte es in sich. Vom neuen Allzeithoch bis hin zum Dreizehnmonatstief im Dax, weltweit hohe Volatilitäten sowie fünf neue Unternehmen an der Frankfurter Börse – darunter waren zwei der drei größten Börsengänge der Welt – war alles dabei. Im ersten Quartal haben die großen Indizes alle verloren. Dem Dax mit minus 6,6 Prozent folgten der Eurostoxx50 mit minus 4,1 Prozent und der amerikanische S&P500 mit minus 1,3 Prozent. Dennoch halten wir an unseren Aktien fest, da die Dividendenrenditen, vor allem im Dax, neue Rekorde verzeichnen. Die Dividendenausschüttungen der 30 Dax-Konzerne liegen mit 36,1 Milliarden Euro um 15 Prozent höher als im Vorjahr. Die anhaltend positiven Konjunkturaussichten dürften auch zu einer weiteren guten Entwicklung der Dax-Konzerne beitragen, sodass wir steigende Dividendenausschüttungen auch in Zukunft für möglich halten. 

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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