Musterdepots
Quo vadis Aurum?

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Das Puzzle für Rendite

Nachdem wir uns gestern der allgemeinen Entwicklung der Aktienmärkte 2016 widmeten, wird heute die Performance unseres Musterdepots unter die Lupe genommen. Unter dem Strich hat das „Social Trading Depot“ 2016 eine Wertsteigerung von rund acht Prozent erzielt, womit alle gängigen europäischen Benchmarkindizes geschlagen werden konnten. Zum Vergleich: Der DAX stieg 2016 um circa sieben Prozent, der Euro Stoxx 50 als Total Return Index, das heißt inklusive Dividendenausschüttungen, um 4,7 Prozent und der breite Stoxx Europe 600 als Total Return um 2,4 Prozent.

Die beiden großen Bestandteile des Musterdepots – das Aktienkernportfolio und die Ziel-Wikifolios –haben jeweils einen wichtigen Performancebeitrag geliefert. Bei den Einzeltiteln gehörten die Rohstoffgiganten Anglo American und BHP Billiton sowie die beiden finnischen Titel UPM Kymmene und Kesko zu den Performancespitzenreitern. In den letzten Monaten des Jahres legten auch die Ölwerte ENI und vor allem OMV sowie die Vertreter der Autobranche Peugeot und Michelin einen beeindruckenden Jahresendspurt hin.

Bei den Ziel-Wikifolios gab es seit April zwei neue Positionen – „Dogs of the Dow Low Five“ von Thomas Riepl und „Aktien? yeah!“ von Dirk Hagemann mit einer Wertsteigerung von rund zehn beziehungsweise vier Prozent seit dem Kauf. Die restlichen drei Wikifolios – „Dividende und Eigenkapital Deutschland“ von Holger Degener (plus10,5 Prozent im Jahr 2016), „SR wisdom capital spekulativ“ von Sebastian Reese (plus 5,2 Prozent) und „ETF-Werte des ICAX“ von Uwe Freier (minus 4,75 Prozent) befinden sich bereits seit der Auflage in unserem Musterdepot.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Kommentare zu " Musterdepots : Quo vadis Aurum?"

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  • Quo vadis Goldpreis? Nach Ihrem Artikel weiß ich es leider immer noch nicht. Vielleicht haben Sie aber einen Praktikanten, den Sie mit Recherche-Aufgaben betrauen können. Nachfolgend meine Fragen.

    Die Märchenerzähler in den Banken sehen Gold als langfristige Depot-Beimischung, die einen Schutz gegen Geldentwertung bringen soll. Im Vorbeigehen lese ich nun, dass der Goldpreis 21 Jahre lang (von 1980 bis 2001) Jahr für Jahr gesunken ist. Ist das nun Inflationsschutz? Oder für welche Jahre darf man ihn erwarten?

    Weiter sagen meine geliebten Banker, dass alle Sachwerte einen Inflationsschutz bieten. Also haben wir ein Konkurrenzverhältnis. Da wüßte ich doch gerne, wie Gold im Konkurrenzumfeld abschneidet. Beispielsweise im Vergleich zu Aktien, Oldtimern oder Immobilien.

    Und dann erzählen die Banker seit Jahr und Tag, Gold sei ein Schutz in Krisenzeiten. Ich habe keine Krisenzeiten erlebt (die Banker übrigens auch nicht) und kann die Stichhaltigkeit des Arguments nicht überprüfen. Aber ich frage gerne Google. Hier sind die meisten Zuschriften anderer Meinung. Oder lesen wir doch einmal bei Wikipedia. Dort ist zu lesen: "In Kriegszeiten sinkt die Goldnachfrage und damit auch der Goldpreis. Der Hunger und die Verarmung der Bevölkerung führen zu verstärktem Goldverkauf".

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