Musterdepots
Dem Dax ein Schnippchen schlagen

Auch in Zeiten von sich seitwärts bewegenden Märkten lassen sich ordentliche Renditen erzielen. Wie das geht? Musterdepot-Experte Georgios Kokologiannis macht es vor – und liegt seit Februar 20 Prozent im Plus.
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Von der aktuellen Börsenphase profitiert mein Musterdepot deutlich. In den vergangenen fünf Monaten hat sich der Dax praktisch nicht vom Fleck bewegt, wenn man den Kurs Ende Februar 2015 mit dem aktuellen Stand des deutschen Börsenbarometers vergleicht. Und dennoch ist der Depot-Gesamtwert in diesem Zeitraum deutlich gestiegen und liegt mit einem Plus von 20 Prozent seit dem Depotstart Ende Januar 2014 nahe dem „All Time High“.

Ermöglicht hat das der gezielte Einsatz von Bonuszertifikaten, mit denen man eine Rendite auch in seitwärts tendierenden Märkten erzielen kann. Denn solange bei diesen Produkten eine vorher festgelegte Schwelle während der gesamten Laufzeit nicht unterschritten wird, erzielen Anleger eine Rendite.

Es gibt auch Reverse-Bonusprodukte, die genau umgekehrt funktionieren. In diesem Fall darf der Basiswert nicht über eine Schwelle steigen. Ein Reverse-Bonus aus meinem Depot (WKN VZ7D7C) steht vor dem Laufzeitende. Ende September erfolgt die Rückzahlung. Dieses Zertifikat habe ich Ende November 2014 mit der Erwartung gekauft, dass der US-Auswahlindex S&P 500 bis Ende September 2015 niemals über die Schwelle von 2250 Punkten steigt.

Bislang ging die Rechnung auf. Derzeit steht der S&P 500 bei rund 2100 Punkten. Und da ich einen fallenden Euro gegenüber dem US-Dollar erwartet hatte, konnte ich mit dem Kauf eines Produktes ohne Währungssicherung doppelt profitieren.

Derzeit notiert das Reverse-Bonus 30 Prozent im Plus – auch weil der Euro seit dem Zertifikatekauf gegenüber dem Dollar gefallen ist. Der S&P 500 ist seit dem Kauf des Zertifikates um weniger als zwei Prozent gestiegen. 

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