Musterdepots „Dem Verkaufsdruck nicht nachgeben“

Offenbar gibt es am Aktienmarkt gerade kein Halten. Doch sollten sich Anleger jetzt nicht pauschal von Aktien verabschieden, meinen unsere Experten. Welche Titel im Depot bleiben, will jedoch gut überlegt sein.
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Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Die letzten Tage am Aktienmarkt haben starke Verluste mit sich gezogen. In der heutigen Marktphase deutet sich zudem eine Veränderung bei den Anleihen an. Waren italienische Anleihe bereits zuvor zunehmend unter Druck geraten, so trennen sich heute die Anleger von Titeln aus Spanien, aus Irland und aus Portugal. Damit steigen die Renditen dort wieder auf ein ansehnliches Niveau.

Zehnjährige Anleihen aus Spanien oder Italien erzielen 115 beziehungsweise 150 Basispunkte mehr als Papiere aus Deutschland mit derselben Restlaufzeit. Bei zehnjährigen Bundesanleihen sind die Renditen nunmehr auf unter 0,75 Prozent gefallen. Diese Entwicklung erinnert ungut an die Eurokrise.

Die EZB hat sich aber eindeutig zum Euro bekannt und wird wahrscheinlich dem Anstieg der Risikospreads entgegenwirken. Das Sprichwort „Don’t fight the FED“ kann hier also auch auf Europa übertragen werden und lässt auf eine Gegenbewegung in den kommenden Tagen hoffen.

Am Aktienmarkt gibt es anscheinend kein Halten. Der Dax verliert seit Jahresbeginn mehr als 12 Prozent. Der aktuelle Abwärtstrend ist bis jetzt ohne jegliche Gegenwehr seitens der Bullen erfolgt. Auch wenn die Tage zunehmend schwierig werden, sollten die Anleger mit einem mittelfristigen Anlagehorizont dem Verkaufsdruck nicht nachgeben.

Alternative: Bargeldhaltung
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