Musterdepots: Der Brexit belastet die Märkte

Musterdepots
Der Brexit belastet die Märkte

Mehr als ein halbes Jahr nach dem Brexit-Votum kehrt an den Börsen die Furcht zurück vor den Folgen des EU-Austritts Großbritanniens . Musterdepotstratege Georgios Kokologiannis zeigt, wie er das Depot darauf vorbereitet.
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Nachdem Anleger das Thema auch hierzulande lange verdrängt haben, dämmert ihnen: Gerade die exportstarken deutschen Firmen dürften zu den Verlierern des nun von Premierministerin May forcierten Ausscheidens des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union gehören.

Schließlich ist Großbritannien bisher drittgrößter Absatzmarkt deutscher Ausfuhren nach den USA und Frankreich. Allein 2015 nahmen die Briten hiesige Waren und Dienstleistungen im Wert von rund 90 Milliarden Euro ab. Doch bald drohen Handelshemmnisse.

Im vergangenen Juni hatten die Briten in einem Referendum für den Ausstieg aus der EU gestimmt. Der überraschende Ausgang der Volksbefragung hatte damals vorübergehend zu heftigen Verlusten an den Börsen geführt geführt. Der Dax etwa verlor zeitwiese knapp sieben Prozent. Das Euro-Zonen-Pendant Euro Stoxx 50 noch stärker.

Doch schon nach wenigen Tagen hatten die die Aktienmärkte ihre Verluste wieder aufgeholt. Vor allem weil die Notenbanken signalisierten, gegebenenfalls stützend einzugreifen. Und: Weil die tatsächlich feststellbaren Auswirkungen des Brexits auf die wirtschaftliche Entwicklung in Europa noch in weiter Ferne lagen.

Kommentare zu " Musterdepots: Der Brexit belastet die Märkte"

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  • @Herr Kokolores: Seit langer Zeit habe ich mal wieder in alle Musterdepots geschaut und war nicht überrascht, dass Ihre Performance am schlechtesten ist. Sie bleiben weiterhin mein persönlicher Kontra-Indikator. Ich fürchte, Sie werden bald wieder zu den Lesern sprechen, dass Sie eine gute Performance haben, im Plan sind, mit allen möglichen Rechentricks nachweisen wollen, dass Sie seit Beginn ca. 8 % Performance erzielt haben usw.

    Das wird aber Jahr für Jahr schwieriger. Meiner Meinung nach muss ei Handelsblatt-Redakteur auch den Lesern nicht nachweisen, ein guter Vermögensverwalter zu sein. Schonungslose Offenheit und der entsprechende jährliche Vergleich der "Musterdepot-Strategen" untereinander bietet erst soliden Erkenntnisgewinn für den Leser.

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