Musterdepots
Der Euro sinkt, das Musterdepot steigt

Erneut hat die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar verloren – gute Nachrichten für das Handelsblatt-Depot. Denn das hat viele Produkte im Portfolio, die Rendite bei steigendem Dollar versprechen.
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Frankfurt am MainZum sechsten Mal innerhalb der vergangenen sieben Handelstage hat der Euro am Dienstag gegenüber dem US-Dollar nachgegeben – unter dem Strich um insgesamt fast drei Prozent. Das Handelsblatt-Musterdepot profitiert von dieser Aufwertung der US-Währung. Knapp ein Viertel des Portfoliokapitals befindet sich in Anlageprodukten, die zusätzliche Rendite generieren, wenn der Dollar aufwertet.

Erst kürzlich hatte ich beispielsweise in spezielle Anlagezertifikate investiert, die Kursbewegungen des Wall Street-Indexes S&P 500 im Depot überproportional nachzeichnen (WKN: XM84AM). Seit dem Kauf vor rund zwei Wochen haben diese sogenannten „Sprintzertifikate“ bereits mehr als elf Prozent an Wert gewonnen. Rund vier Prozentpunkte davon lassen sich allerdings auf die Dollar-Aufwertung zurückführen. Ganz bewusst hatte ich mich damals für eine Variante ohne Wechselkursabsicherung entschieden.

Experten zufolge dürfte es mit dem Euro kurz- wie mittelfristig weiter abwärtsgehen. Hintergrund ist die Inflationsentwicklung in der Eurozone, die sich immer weiter abschwächt. Marktteilnehmer erwarten daher, dass die Europäische Zentralbank (EZB) bei ihrem kommenden Treffen am 10. März den Startschuss für weitere geldpolitische Lockerungsmaßen fallen lassen wird.

Die Währungsstrategen der Deutsche Bank gehen davon aus, dass der Euro von aktuell 1,086 Euro zunächst bis Ende des Quartals auf 1,05 Dollar sinken wird – und im Jahresverlauf dann die Parität zum Greenback erreicht. Das bedeutet, dass ein Euro dann nur noch einen Dollar kosten würde.

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