Musterdepots „Der mittelfristige Trend am Aktienmarkt ist gesund“

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Ulf Sommer nimmt die Siemens-Aktie unter die Lupe.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Siemens zählt zu den Enttäuschungen. Die Aktie verlor seit dem Kauf vor einem Jahr 15 Prozent. Der Umbau des Mischkonzerns schreitet zwar voran. Auch steigert Siemens seine Gewinne und Dividenden stetig, so dass die Aktie preiswerter wird – nicht nur aufgrund des fallenden Kurses. Siemens braucht 13 Jahre, um seinen Jahresnettogewinn zu verdienen. Das ist attraktiv. Langfristig überzeugt die Story. Doch um die Verluste zu begrenzen, beobachten wir den Wert engmaschig. Unter die Spanne zwischen 90 und 100 Euro sollte Siemens nicht fallen, ansonsten verkaufen wir mit Verlust.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Im März haben sich die Einzelpositionen unseres Musterdepots sehr uneinheitlich entwickelt. Während im Aktienkernportfolio Energias de Portugal und ACS jeweils eine zweistellige positive Wertentwicklung von 12,2 beziehungsweise 11,7 Prozent erreichten, mussten Casino Guichard und Voestalpine jeweils einen Kursverlust von über zehn Prozent hinnehmen. Insgesamt konnten acht von 15 Einzelaktien in der Berichtsperiode eine positive Performance verzeichnen. Bei den Ziel-Wikifolios ist es lediglich Dirk Hagemann mit seinem „Aktien? yeah!“-Wikifolio gelungen, eine leicht positive Wertentwicklung zu erzielen.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Die Bedeutung einer Streuung des Vermögens über mehrere Anlageklassen ist wichtiger denn je. Wir empfehlen Anlegern, auf Aktien, Anleihen, Rohstoff-Positionen und Liquidität zu setzen. Das Mischungsverhältnis sollte je nach individueller Risiko-Rendite-Einstellung variieren. Der mittelfristige Trend am Aktienmarkt ist für uns gesund. Trotz der Schwankungen in den letzten Wochen gibt es aktuell noch keinen Grund, sich von Aktien zu trennen. Die Dividende ist für uns ein zentrales Argument für die Anlageklasse Aktien. Zahlreiche Unternehmen überzeugen mit starken Fundamentaldaten.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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