Musterdepots
„Die Erholung setzt sich weiter fort“

Krim-Krise, wechselnde Konjunkturdaten und die Ankündigung der frühen Zinserhöhung in den USA: Der März war für die Börsianer kein einfacher Monat. Umso optimistischer blicken die Autoren in die kommenden Wochen.
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Die konjunkturelle Erholung in der Eurozone setzt sich weiter fort. Die jüngste Veröffentlichung der Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe zeigte zwar keine Verbesserung zum Vormonat, liegt aber mit 53 Punkten weiterhin im expansiven Bereich. Neben Deutschland zeigen derzeit vor allem die Peripherieländer eine hohe wirtschaftliche Dynamik. Dies spiegelt sich an den Aktien- und Anleihenmärkten in diesen Ländern bereits wider. So weisen die Aktienindizes in Portugal, Griechenland, Spanien und Italien seit Jahresanfang eine bessere Wertentwicklung auf, als der EuroStoxx 50 und die Renditen an den Anleihenmärkten fallen kontinuierlich weiter.

Vor diesem Hintergrund haben wir das Aktien- und Anleihenexposure in Südeuropa zuletzt weiter erhöht. Wir gehen davon aus, dass dieser Erholungstrend auch weiter anhalten wird, so dass wir die Bestände mit einem mittelfristigen Anlagehorizont erworben haben.

Viel Freude bereitet uns derzeit unser Engagement bei Intesa Sanpaolo. Die zweitgrößte italienische Bank hat vergangene Woche Zahlen vorgelegt und macht bei der Bereinigung seiner Bilanz weiter Fortschritte. Im vierten Quartal 2013 wurden die Rückstellungen für ausfallgefährdete Kredite weiter erhöht, zusätzlich wurden Goodwill-Abschreibungen vorgenommen, so dass insgesamt ein Verlust von 5,2 Milliarden Euro im Schlussquartal zu Buche steht. Intesa räumt vor dem Stresstest der EZB auf und nimmt Milliardenverluste in Kauf. In den kommenden Jahren sollen Unternehmensbeteiligungen verkauft und das Filialnetz deutlich ausgedünnt werden. Die Aktien legten auf diese Nachrichten kräftig zu und befinden sich mit einem Kursplus von über 40 Prozent seit Jahresanfang an der Spitze des EuroStoxx 50.

Kommentare zu " Musterdepots: „Die Erholung setzt sich weiter fort“"

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  • Hast Du es immer noch nicht kapiert. WIR HABEN DEFLATION. DEFLATION IST GANZ SCHLIMM. Weil man sich dann von seinem Geld mehr Waren kaufen kann. Ausserdem geht der Konsum bei Deflation sofort zurück, weil man sich kein Auto und keinen Kühlschrank mehr kauft, wenn er kapput ist, sondern sich nie mehr einen Kühlschrank kauft, weil er in Zukunft ja billiger wäre. Die Menschen gehen bei Deflation auch nackt zur Arbeit, weil eine neue Hose nächsten Freitag ja billiger ist. Genauso wie Du dir nie einen neuen Computer kaufst. Der wird ja auch immer billiger.

  • Die Erholung? Sie meinen wohl die über 5-jährige Hausse getrieben von gedruckten Notenbankgeld. Einen erkennbaren Zusammenhang zwischen Wirtschafts- und Kursentwicklung gibt es schon lange nicht mehr. Die ganze Woche fiebern die Geld-Junkies doch schon den Verlautbarungen ihres Drogen-Dealers Draghi entgegen. Und die Bevölkerung wird durch Inflation enteignet und darf sich auf Altersarmut freuen.

  • Wo bleibt denn hier ihr Grieche mit dem Musterdepot. Mal nchgerechnet, mit den 16%

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